Phlegmone (Cellulitis)
Bei der Phlegmone (Cellulitis) breitet sich eine bakterielle Infektion unscharf begrenzt in tieferen Hautschichten aus.
Was die Phlegmone vom Erysipel unterscheidet
Anders als beim scharf begrenzten Erysipel breitet sich die Phlegmone unscharf begrenzt und tiefer in der Haut sowie im darunterliegenden Gewebe aus.
Wie eine Phlegmone entsteht
Über eine Hautverletzung, einen Insektenstich oder eine chronische Wunde dringen Bakterien in tiefere Hautschichten ein und breiten sich dort aus.
Typische Beschwerden
Eine unscharf begrenzte, gerötete, geschwollene und schmerzhafte Hautstelle, häufig begleitet von Fieber, sind typisch für eine Phlegmone.
Wie die Diagnose gestellt wird
Das Erscheinungsbild der unscharf begrenzten Hautrötung, ergänzt um Blutuntersuchungen und gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung zum Ausschluss eines Abszesses, sichert die Diagnose.
Behandlungsansätze
Eine Phlegmone wird zügig mit Antibiotika behandelt — bildet sich zusätzlich ein Abszess, muss dieser in der Regel operativ eröffnet werden.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Phlegmone?
Eine bakterielle Hautinfektion, die sich unscharf begrenzt in tieferen Hautschichten ausbreitet.
Wie unterscheidet sie sich vom Erysipel?
Die Phlegmone breitet sich unscharf begrenzt und tiefer aus, das Erysipel scharf begrenzt und oberflächlicher.
Welche Beschwerden sind typisch?
Unscharf begrenzte, gerötete, schmerzhafte Hautstelle mit Fieber.
Wie wird eine Phlegmone behandelt?
Zügig mit Antibiotika, bei einem Abszess zusätzlich operativ.
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