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Blutungen & Wunden

Blase am Fuß (Blister)

Eine Blase entsteht, wenn wiederholte Reibung — meist durch nicht richtig passendes Schuhwerk — die obersten Hautschichten voneinander trennt und sich der entstandene Hohlraum mit Flüssigkeit füllt. Sie ist meist harmlos, kann aber schmerzhaft sein und sollte vor Infektionen geschützt werden.

Warum Blasen entstehen

Anhaltende Reibung — etwa durch neue oder schlecht sitzende Schuhe, feuchte Socken oder lange Wanderungen — erzeugt Scherkräfte zwischen den Hautschichten, die sich voneinander lösen; der entstehende Zwischenraum füllt sich mit klarer Gewebeflüssigkeit als natürlicher Schutzpolster.

Aufstechen oder unversehrt lassen?

Eine intakte, nicht besonders große Blase schützt am besten unversehrt vor Infektionen und sollte möglichst in Ruhe gelassen werden — bei einer großen, druckschmerzhaften Blase kann ein steriles Aufstechen am Rand mit anschließendem Belassen der obenliegenden Haut als Schutzschicht Erleichterung bringen, sollte aber unter sauberen Bedingungen erfolgen.

Erste Hilfe bei bereits geöffneter Blase

Die Wunde vorsichtig reinigen, mit einem speziellen Blasenpflaster oder einer sterilen Wundauflage abdecken, um sie vor weiterer Reibung und Keimen zu schützen — die abgestorbene Hautschicht nicht gewaltsam entfernen, sie schützt das darunterliegende, noch empfindliche Gewebe.

Wann eine Blase sich entzündet

Zunehmende Rötung über die Blase hinaus, Schwellung, Überwärmung, pochender Schmerz oder Eiterbildung sind Warnzeichen für eine beginnende Infektion und sollten ärztlich beurteilt werden, besonders bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen, bei denen Wunden schlechter heilen.

Vorbeugung

Gut eingelaufenes, passendes Schuhwerk, feuchtigkeitsableitende Socken, sowie bei bekannten Druckstellen vorbeugende spezielle Pflaster oder Gleitcremes vor längeren Belastungen (z. B. Wanderungen) senken das Risiko für neue Blasen deutlich.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Sollte man eine Blase immer aufstechen?

Nein — kleine, wenig störende Blasen heilen unversehrt oft am besten; nur bei großen, sehr schmerzhaften Blasen kann ein steriles Aufstechen am Rand sinnvoll sein.

Womit sollte man eine Blase aufstechen, wenn nötig?

Mit einer sterilen, zuvor desinfizierten Nadel, seitlich am Blasenrand — die obenliegende Haut danach als natürlichen Schutz auf der Wunde belassen.

Wie schützt man eine Blase beim Weiterlaufen?

Spezielle Blasenpflaster mit Polsterfunktion können den Druck von der betroffenen Stelle nehmen und weitere Reibung reduzieren.

Wann sollte eine Blase ärztlich angeschaut werden?

Bei Anzeichen einer Infektion (zunehmende Rötung, Eiter, starke Schmerzen), bei Diabetes, oder wenn die Blase sich an einer ungewöhnlichen Stelle ohne erkennbare Reibungsursache bildet.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

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