Atrophie des zahnlosen Alveolarkammes
Die Atrophie des zahnlosen Alveolarkammes ist ein fortschreitender Rückgang des Kieferknochens an Stellen, an denen Zähne fehlen. Da der Knochen des Alveolarkammes normalerweise durch die Belastung der Zahnwurzeln erhalten wird, bildet er sich nach Zahnverlust im Laufe der Zeit zurück.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Nach dem Verlust eines oder mehrerer Zähne fehlt die normale, funktionelle Belastung des umgebenden Kieferknochens, wodurch sich dieser im Laufe der Zeit zunehmend zurückbildet.
Symptome
Betroffene bemerken einen zunehmend flacheren Kieferkamm im Bereich fehlender Zähne, was den Halt von herausnehmbarem Zahnersatz erschweren und das äußere Erscheinungsbild des Gesichts verändern kann.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die zahnärztliche Untersuchung sowie eine Röntgenaufnahme gestellt, mit der sich das Ausmaß des Knochenrückgangs beurteilen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer angepassten Versorgung mit Zahnersatz sowie, bei ausgeprägter Atrophie, gegebenenfalls einem knochenaufbauenden Eingriff vor einer Implantatversorgung.
Verlauf und Prognose
Der Knochenrückgang schreitet ohne Gegenmaßnahmen langsam fort. Mit einer frühzeitigen, geeigneten Zahnersatzversorgung lässt sich der Prozess verlangsamen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die Atrophie des zahnlosen Alveolarkammes?
Ein fortschreitender Rückgang des Kieferknochens an Stellen, an denen Zähne fehlen.
Warum bildet sich der Knochen zurück?
Weil ihm die normale funktionelle Belastung durch die Zahnwurzeln fehlt.
Welche Folgen kann die Atrophie haben?
Einen erschwerten Halt von herausnehmbarem Zahnersatz.
Wie wird der Atrophie entgegengewirkt?
Durch angepassten Zahnersatz oder gegebenenfalls einen knochenaufbauenden Eingriff.
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