Angiodysplasie des Dünndarmes
Die Angiodysplasie des Dünndarmes ist eine Fehlbildung erweiterter, dünnwandiger Blutgefäße in der Darmschleimhaut. Sie tritt vor allem im höheren Lebensalter auf und zählt zu den häufigsten Ursachen einer unklaren, wiederkehrenden Darmblutung.
Ursachen
Mit zunehmendem Alter kann es durch eine chronische, geringgradige Wandspannung der Darmgefäße zu einer allmählichen Erweiterung und Fehlbildung kleiner Blutgefäße in der Dünndarmschleimhaut kommen, die besonders verletzlich sind.
Symptome
Betroffene bemerken häufig eine schleichende, oft schwer fassbare Blutung, die sich als Blutarmut mit Müdigkeit und Blässe äußert, seltener auch als sichtbares Blut im Stuhl.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Kapselendoskopie oder eine Ballonenteroskopie gestellt, mit denen sich der schwer zugängliche Dünndarm auf blutende Gefäßveränderungen untersuchen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer endoskopischen Veröder der blutenden Gefäßveränderung. Bei ausgeprägter Blutarmut kann zusätzlich eine Eisengabe oder eine Bluttransfusion notwendig werden.
Verlauf und Prognose
Angiodysplasien können nach einer Behandlung erneut auftreten, sodass wiederholte Kontrollen sinnvoll sind. Mit einer konsequenten Behandlung lässt sich die Blutungsneigung meist gut kontrollieren.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Angiodysplasie des Dünndarmes: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Angiodysplasie des Dünndarmes?
Eine Fehlbildung erweiterter, dünnwandiger Blutgefäße in der Darmschleimhaut.
Wer ist besonders betroffen?
Vor allem ältere Menschen.
Welche Beschwerden verursacht eine Angiodysplasie?
Meist eine schleichende Blutung mit Blutarmut, Müdigkeit und Blässe.
Wie wird eine Angiodysplasie des Dünndarmes behandelt?
Durch endoskopische Verödung der blutenden Gefäßveränderung.
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