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Kinder & Jugendliche

Angeborene Dilatation des Ösophagus

Die angeborene Dilatation des Ösophagus ist eine örtlich begrenzte Erweiterung der Speiseröhre, die während der frühen Entwicklung im Mutterleib entsteht. Sie kann den geordneten Weitertransport von Nahrung beeinträchtigen, da sich in der erweiterten Stelle Speisereste ansammeln können.

Ursachen

Die Erweiterung entsteht durch eine örtlich begrenzte Schwäche der Speiseröhrenwand während der frühen Entwicklung im Mutterleib, wodurch sich dieser Abschnitt im Laufe der Zeit ausdehnt. Die genaue Ursache dieser Entwicklungsstörung ist meist nicht bekannt.

Symptome

Betroffene Kinder können durch ein Steckenbleiben von Nahrung, Erbrechen unverdauter Speisereste oder wiederkehrende Hustenanfälle beim Essen auffallen, wenn sich in der erweiterten Stelle Nahrung ansammelt. Kleinere Erweiterungen bleiben teils beschwerdefrei.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel oder eine Speiseröhrenspiegelung gestellt, bei der die erweiterte Stelle sowie deren Auswirkung auf den Nahrungstransport sichtbar gemacht werden können.

Behandlung

Bei geringer Ausprägung ohne wesentliche Beschwerden helfen häufig eine Anpassung der Nahrungskonsistenz und kleinere, häufigere Mahlzeiten. Bei ausgeprägten Beschwerden kann eine operative Straffung der erweiterten Speiseröhrenwand notwendig werden.

Verlauf und Prognose

Mit einer angepassten Ernährung oder, bei Bedarf, einer operativen Behandlung lässt sich die Nahrungsaufnahme bei den meisten Kindern deutlich verbessern. Die Prognose ist insgesamt gut.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was geschieht bei einer Ösophagusdilatation?

Ein Abschnitt der Speiseröhre erweitert sich örtlich begrenzt, wodurch sich Nahrung dort ansammeln kann.

Welche Beschwerden können auftreten?

Steckenbleiben von Nahrung, Erbrechen unverdauter Speisereste oder Hustenanfälle beim Essen.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Durch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel oder eine Speiseröhrenspiegelung.

Was hilft bei geringer Ausprägung?

Eine Anpassung der Nahrungskonsistenz und kleinere, häufigere Mahlzeiten.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

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