Angeborene Dilatation des Ösophagus
Die angeborene Dilatation des Ösophagus ist eine örtlich begrenzte Erweiterung der Speiseröhre, die während der frühen Entwicklung im Mutterleib entsteht. Sie kann den geordneten Weitertransport von Nahrung beeinträchtigen, da sich in der erweiterten Stelle Speisereste ansammeln können.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die Erweiterung entsteht durch eine örtlich begrenzte Schwäche der Speiseröhrenwand während der frühen Entwicklung im Mutterleib, wodurch sich dieser Abschnitt im Laufe der Zeit ausdehnt. Die genaue Ursache dieser Entwicklungsstörung ist meist nicht bekannt.
Symptome
Betroffene Kinder können durch ein Steckenbleiben von Nahrung, Erbrechen unverdauter Speisereste oder wiederkehrende Hustenanfälle beim Essen auffallen, wenn sich in der erweiterten Stelle Nahrung ansammelt. Kleinere Erweiterungen bleiben teils beschwerdefrei.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel oder eine Speiseröhrenspiegelung gestellt, bei der die erweiterte Stelle sowie deren Auswirkung auf den Nahrungstransport sichtbar gemacht werden können.
Behandlung
Bei geringer Ausprägung ohne wesentliche Beschwerden helfen häufig eine Anpassung der Nahrungskonsistenz und kleinere, häufigere Mahlzeiten. Bei ausgeprägten Beschwerden kann eine operative Straffung der erweiterten Speiseröhrenwand notwendig werden.
Verlauf und Prognose
Mit einer angepassten Ernährung oder, bei Bedarf, einer operativen Behandlung lässt sich die Nahrungsaufnahme bei den meisten Kindern deutlich verbessern. Die Prognose ist insgesamt gut.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was geschieht bei einer Ösophagusdilatation?
Ein Abschnitt der Speiseröhre erweitert sich örtlich begrenzt, wodurch sich Nahrung dort ansammeln kann.
Welche Beschwerden können auftreten?
Steckenbleiben von Nahrung, Erbrechen unverdauter Speisereste oder Hustenanfälle beim Essen.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel oder eine Speiseröhrenspiegelung.
Was hilft bei geringer Ausprägung?
Eine Anpassung der Nahrungskonsistenz und kleinere, häufigere Mahlzeiten.
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