Alkoholgastritis
Die Alkoholgastritis ist eine entzündliche Reizung der Magenschleimhaut, die durch übermäßigen oder wiederholten Alkoholkonsum ausgelöst wird. Der direkte Kontakt der Schleimhaut mit hochprozentigem Alkohol führt zu einer örtlichen Schädigung der Schutzbarriere.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ein einmaliger, sehr hoher Alkoholkonsum oder ein wiederholter, chronischer Alkoholkonsum schädigt die schützende Schleimschicht des Magens und führt zu einer entzündlichen Reizung der darunterliegenden Schleimhaut.
Symptome
Betroffene verspüren Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, das bei ausgeprägter Schädigung auch blutig sein kann.
Diagnostik
Die Diagnose wird anhand der Vorgeschichte mit erhöhtem Alkoholkonsum sowie durch eine Magenspiegelung gestellt, bei der sich die gereizte, teils blutende Schleimhaut darstellen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in erster Linie im vollständigen Verzicht auf Alkohol sowie in säurehemmenden Medikamenten, die der Schleimhaut die Erholung erleichtern.
Verlauf und Prognose
Bei konsequentem Alkoholverzicht heilt die Alkoholgastritis meist innerhalb weniger Tage ab. Bei fortgesetztem Alkoholkonsum drohen chronische Schleimhautschäden.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Alkoholgastritis?
Eine entzündliche Reizung der Magenschleimhaut durch übermäßigen Alkoholkonsum.
Wodurch entsteht eine Alkoholgastritis?
Durch die direkte Schädigung der schützenden Schleimschicht des Magens durch Alkohol.
Welche Beschwerden verursacht eine Alkoholgastritis?
Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, teils blutig.
Wie wird eine Alkoholgastritis behandelt?
Durch vollständigen Alkoholverzicht und säurehemmende Medikamente.
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