Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
Die ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung ist ein anhaltendes Muster von Anspannung, Besorgnis und übermäßiger Furcht vor Kritik oder Ablehnung, das trotz eines Wunsches nach Nähe zu sozialem Rückzug führt.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, belastenden Erfahrungen in der Kindheit, etwa wiederholter Zurückweisung, sowie einer ängstlichen Grundveranlagung kann zur Entstehung dieses anhaltenden Erlebens- und Verhaltensmusters beitragen.
Symptome
Betroffene meiden soziale und berufliche Situationen aus Angst vor Kritik oder Ablehnung, fühlen sich in neuen Situationen unsicher und gehemmt und vermeiden trotz eines Wunsches nach Nähe engere zwischenmenschliche Beziehungen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche psychiatrische oder psychotherapeutische Untersuchung gestellt, bei der das charakteristische Muster über einen längeren Zeitraum erfasst wird.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer langfristigen Psychotherapie, die auf den Abbau der übermäßigen Furcht vor Ablehnung sowie den Aufbau von Selbstvertrauen in sozialen Situationen abzielt.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten, langfristigen therapeutischen Begleitung lässt sich bei vielen Betroffenen eine deutliche Besserung der sozialen Beteiligung erreichen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung?
Ein anhaltendes Muster von Anspannung und übermäßiger Furcht vor Kritik oder Ablehnung.
Wodurch entsteht sie?
Durch ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung und belastenden Kindheitserfahrungen.
Wie äußert sie sich?
Durch Meiden sozialer Situationen trotz eines Wunsches nach Nähe.
Wie wird sie behandelt?
Durch eine langfristige, individuell abgestimmte Psychotherapie.
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