Abnorme Bildung von Zahnhartsubstanz in der Pulpa
Die abnorme Bildung von Zahnhartsubstanz in der Pulpa ist eine krankhafte Ablagerung von hartem Gewebe im Zahnmark. Sie führt zu einer zunehmenden Einengung des Pulparaums, in dem sich normalerweise nur weiches Gewebe befindet.
Ursachen
Eine chronische, geringgradige Reizung des Zahnmarks, etwa durch wiederholte zahnärztliche Eingriffe oder eine langjährige mechanische Belastung, sowie der natürliche Alterungsprozess können zu einer vermehrten Ablagerung von Zahnhartsubstanz im Pulparaum führen.
Symptome
Die abnorme Bildung von Zahnhartsubstanz verläuft in der Regel schmerzlos und wird meist zufällig im Rahmen einer Röntgenaufnahme entdeckt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenaufnahme gestellt, mit der sich die zunehmende Verkalkung des Pulparaums nachweisen lässt.
Behandlung
Bei fehlenden Beschwerden ist häufig keine unmittelbare Behandlung notwendig. Erschwert die Verkalkung eine später notwendige Wurzelkanalbehandlung, kann diese entsprechend angepasst durchgeführt werden.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist langsam fortschreitend über Jahre, ohne dass eine unmittelbare Gefährdung des Zahnes besteht.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Abnorme Bildung von Zahnhartsubstanz in der Pulpa: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine abnorme Bildung von Zahnhartsubstanz in der Pulpa?
Eine krankhafte Ablagerung von hartem Gewebe im Zahnmark.
Verursacht sie Beschwerden?
In der Regel nicht, sie verläuft meist schmerzlos.
Wodurch entsteht sie?
Durch chronische Reizung des Zahnmarks oder den natürlichen Alterungsprozess.
Muss sie behandelt werden?
Bei fehlenden Beschwerden meist nicht.
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