Zervikozephales Syndrom
Das zervikozephale Syndrom bezeichnet Kopfschmerzen und Schwindel, die von einer Reizung der Halswirbelsäule ausgehen. Es entsteht meist im Zusammenhang mit Verspannungen oder Verschleißveränderungen der Halswirbelsäule und wird häufig durch bestimmte Kopf- oder Nackenbewegungen ausgelöst.
Ursachen
Das Syndrom entsteht durch eine Reizung von Nervenstrukturen oder Muskeln im Bereich der Halswirbelsäule, begünstigt durch eine Fehlhaltung, eine Muskelverspannung oder altersbedingte Verschleißveränderungen der Halswirbelsäule.
Symptome
Betroffene zeigen einen vom Nacken ausgehenden, in den Hinterkopf ziehenden Kopfschmerz sowie häufig einen lageabhängigen Schwindel, der sich bei bestimmten Kopfbewegungen verstärkt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung mit Prüfung der Nacken- und Kopfbeweglichkeit gestellt. Andere Ursachen für Kopfschmerz und Schwindel werden im Rahmen der Abklärung ausgeschlossen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Kombination aus Physiotherapie zur Lockerung der Nackenmuskulatur, Wärmeanwendungen sowie bei Bedarf schmerzlindernden Medikamenten.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen innerhalb weniger Wochen. Bei wiederkehrenden Beschwerden ist eine Haltungsoptimierung im Alltag hilfreich.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Zervikozephales Syndrom: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist das zervikozephale Syndrom?
Kopfschmerzen und Schwindel, die von einer Reizung der Halswirbelsäule ausgehen.
Wodurch wird es begünstigt?
Durch eine Fehlhaltung, Muskelverspannung oder altersbedingte Verschleißveränderungen der Halswirbelsäule.
Welche Beschwerden sind typisch?
Ein vom Nacken ausgehender Kopfschmerz sowie lageabhängiger Schwindel.
Wie wird das Syndrom behandelt?
Durch Physiotherapie, Wärmeanwendungen und bei Bedarf schmerzlindernde Medikamente.
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