Vaskuläres Parkinson-Syndrom
Das vaskuläre Parkinson-Syndrom ist eine Ausprägung von Parkinson-typischen Symptomen, die durch wiederholte kleine Durchblutungsstörungen des Gehirns verursacht wird. Es betrifft vor allem die Bewegungsabläufe der Beine stärker als die der Arme.
Ursachen
Wiederholte kleine Schlaganfälle oder eine chronische Durchblutungsstörung des Gehirns, meist auf dem Boden einer Arterienverkalkung, schädigen die für die Bewegungssteuerung wichtigen Hirnareale.
Symptome
Betroffene entwickeln vor allem eine Gangstörung mit kleinen, schlurfenden Schritten, während Zittern der Hände im Vergleich zur idiopathischen Parkinson-Krankheit seltener ausgeprägt ist.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die klinische neurologische Untersuchung sowie eine Bildgebung des Gehirns gestellt, mit der sich die zugrunde liegenden Durchblutungsstörungen nachweisen lassen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Optimierung der Gefäßrisikofaktoren sowie einer symptomatischen Behandlung der Bewegungsstörung, die jedoch oft schlechter auf die üblichen Parkinson-Medikamente anspricht.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist schrittweise fortschreitend, entsprechend dem Auftreten weiterer kleiner Durchblutungsstörungen. Eine konsequente Behandlung der Gefäßrisikofaktoren kann das Fortschreiten verlangsamen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Vaskuläres Parkinson-Syndrom: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein vaskuläres Parkinson-Syndrom?
Parkinson-typische Symptome durch wiederholte kleine Durchblutungsstörungen des Gehirns.
Welche Beschwerden stehen im Vordergrund?
Vor allem eine Gangstörung mit kleinen, schlurfenden Schritten.
Wie unterscheidet es sich von der idiopathischen Parkinson-Krankheit?
Zittern der Hände ist seltener ausgeprägt, das Ansprechen auf Medikamente ist schlechter.
Wie wird ein vaskuläres Parkinson-Syndrom behandelt?
Durch Optimierung der Gefäßrisikofaktoren und symptomatische Behandlung.
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