Vaskuläre Myelopathien
Vaskuläre Myelopathien sind Durchblutungsstörungen des Rückenmarks. Da das Rückenmark auf eine ununterbrochene Blutversorgung angewiesen ist, kann bereits eine kurze Unterbrechung zu bleibenden Funktionsausfällen führen.
Ursachen
Ein Verschluss eines rückenmarksversorgenden Gefäßes, eine Komplikation nach einer Operation an der Hauptschlagader oder eine Gefäßfehlbildung des Rückenmarks können zu einer Durchblutungsstörung führen.
Symptome
Betroffene entwickeln je nach betroffener Rückenmarkshöhe eine plötzliche Lähmung, ein Taubheitsgefühl sowie eine Störung der Blasen- und Darmfunktion.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Kernspinuntersuchung des Rückenmarks gestellt, mit der sich die Durchblutungsstörung darstellen lässt.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und besteht in einer Stabilisierung des Kreislaufs sowie, bei einer Gefäßfehlbildung, einer gezielten interventionellen oder operativen Behandlung.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf hängt vom Ausmaß und der Dauer der Durchblutungsstörung ab. Eine rasche Behandlung kann das Ausmaß bleibender Ausfälle begrenzen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Vaskuläre Myelopathien: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind vaskuläre Myelopathien?
Durchblutungsstörungen des Rückenmarks.
Wodurch können sie entstehen?
Durch einen Gefäßverschluss, eine Operationskomplikation oder eine Gefäßfehlbildung.
Welche Beschwerden verursachen sie?
Plötzliche Lähmung, Taubheitsgefühl und eine gestörte Blasen- und Darmfunktion.
Wie werden vaskuläre Myelopathien behandelt?
Je nach Ursache durch Kreislaufstabilisierung oder gezielte Gefäßbehandlung.
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