Traumatische Arthropathie
Die traumatische Arthropathie ist eine fortschreitende Erkrankung eines Gelenks, die als Folgezustand einer zurückliegenden Verletzung entsteht. Sie unterscheidet sich von der akuten Verletzung selbst durch ihren chronischen, häufig langsam fortschreitenden Charakter.
Ursachen
Die Erkrankung entsteht durch eine bleibende Schädigung des Gelenkknorpels oder der umgebenden Strukturen nach einer zurückliegenden Verletzung, etwa einem Bruch mit Beteiligung der Gelenkfläche oder einer schweren Bandverletzung.
Symptome
Betroffene zeigen anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen des betroffenen Gelenks, eine zunehmende Bewegungseinschränkung sowie gelegentlich eine Schwellung nach Belastung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie eine Bildgebung des Gelenks gestellt, mit der die strukturellen Veränderungen im Zusammenhang mit der zurückliegenden Verletzung beurteilt werden können.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer gezielten Physiotherapie zur Erhaltung der Gelenkfunktion sowie bei Bedarf schmerzlindernden Maßnahmen. Bei fortgeschrittener Schädigung kann ein künstlicher Gelenkersatz erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist langsam fortschreitend über Jahre. Mit gezielter Behandlung lässt sich die Gelenkfunktion bei vielen Betroffenen über lange Zeit erhalten.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Traumatische Arthropathie: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was bedeutet traumatische Arthropathie?
Eine fortschreitende Gelenkerkrankung als Folgezustand einer zurückliegenden Verletzung.
Wodurch entsteht sie?
Durch eine bleibende Schädigung des Gelenkknorpels oder umgebender Strukturen nach einer Verletzung.
Welche Beschwerden können auftreten?
Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen sowie eine zunehmende Bewegungseinschränkung.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch gezielte Physiotherapie, bei fortgeschrittener Schädigung durch einen künstlichen Gelenkersatz.
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