Stuhlinkontinenz
Als Stuhlinkontinenz wird die Unfähigkeit bezeichnet, den Stuhlgang willentlich zu kontrollieren. Sie ist häufiger, als oft angenommen wird, wird aber selten offen angesprochen.
Wie der normale Kontrollmechanismus funktioniert
Der Schließmuskel des Afters gemeinsam mit der umgebenden Beckenbodenmuskulatur sowie der Wahrnehmung von Füllungszustand und Konsistenz im Enddarm ermöglicht normalerweise eine willentliche Kontrolle des Stuhlgangs.
Mögliche Ursachen
Geburtsbedingte Verletzungen des Schließmuskels, Nervenschädigungen, bestimmte Darmerkrankungen sowie altersbedingte Veränderungen der Beckenbodenmuskulatur zählen zu den möglichen Ursachen.
Warum das Thema oft verschwiegen wird
Aus Scham sprechen viele Betroffene die Beschwerden nicht offen an, obwohl wirksame Behandlungsmöglichkeiten bestehen und eine frühzeitige Abklärung die Lebensqualität deutlich verbessern kann.
Wie die Diagnose gestellt wird
Ein ausführliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung sowie gezielte Tests der Schließmuskelfunktion helfen, die Ursache der Stuhlinkontinenz einzugrenzen.
Behandlungsansätze
Beckenbodentraining, eine Anpassung der Stuhlkonsistenz sowie je nach Ursache weitergehende Behandlungen, einschließlich operativer Verfahren in bestimmten Fällen, stehen zur Verfügung.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist Stuhlinkontinenz?
Die Unfähigkeit, den Stuhlgang willentlich zu kontrollieren.
Was sind mögliche Ursachen?
Unter anderem geburtsbedingte Verletzungen des Schließmuskels und Nervenschädigungen.
Warum wird das Thema oft verschwiegen?
Aus Scham, obwohl wirksame Behandlungsmöglichkeiten bestehen.
Wie wird Stuhlinkontinenz behandelt?
Unter anderem mit Beckenbodentraining und je nach Ursache weitergehenden Behandlungen.
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