Streptokokkenmeningitis
Die Streptokokkenmeningitis ist eine bakterielle Hirnhautentzündung, die durch Streptokokken ausgelöst wird. Bei Neugeborenen zählt sie, insbesondere durch Streptokokken der Gruppe B, zu den häufigsten Ursachen einer bakteriellen Hirnhautentzündung.
Ursachen
Bei Neugeborenen können Streptokokken der Gruppe B während der Geburt von der Mutter übertragen werden und über die Blutbahn die Hirnhäute erreichen. Bei älteren Kindern und Erwachsenen können andere Streptokokkenarten, etwa nach einer vorausgegangenen Infektion, die Hirnhäute befallen.
Symptome
Betroffene entwickeln Fieber, eine Nackensteifigkeit und Kopfschmerzen; bei Neugeborenen können die Beschwerden unspezifischer ausfallen, etwa mit Trinkschwäche und Berührungsempfindlichkeit.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Untersuchung des Nervenwassers mittels Lumbalpunktion gestellt, bei der sich die Streptokokken direkt nachweisen lassen.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt umgehend intravenös mit einem gegen Streptokokken wirksamen Antibiotikum, ergänzt durch eine intensivmedizinische Überwachung.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen Antibiotikabehandlung ist die Prognose bei vielen Betroffenen gut. Insbesondere bei Neugeborenen kann die Erkrankung jedoch schwer verlaufen und bleibende Schäden hinterlassen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Streptokokkenmeningitis: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Streptokokkenmeningitis?
Eine bakterielle Hirnhautentzündung, ausgelöst durch Streptokokken.
Wer ist besonders betroffen?
Neugeborene, insbesondere durch Streptokokken der Gruppe B.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Fieber, Nackensteifigkeit und Kopfschmerzen, bei Neugeborenen unspezifischer.
Wie wird eine Streptokokkenmeningitis behandelt?
Umgehend mit einem intravenösen, gegen Streptokokken wirksamen Antibiotikum.
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