Ein Angebot von Personal Paramedic e.K. · DGUV-anerkannte Ausbildungsstätte (8.2018)
Haut & Hautkrankheiten

Strahlengranulom

Das Strahlengranulom ist eine entzündliche Gewebereaktion der Haut, die als Spätfolge einer Strahlenbehandlung im Bereich des ehemaligen Bestrahlungsfeldes entstehen kann. Es zeigt sich als knotige Veränderung, die Wochen bis Jahre nach der Bestrahlung auftreten kann.

Ursachen

Ionisierende Strahlung im Rahmen einer Strahlentherapie schädigt das Gewebe im Bestrahlungsfeld und kann eine anhaltende, granulomatöse Entzündungsreaktion auslösen.

Symptome

Betroffene zeigen eine derbe, knotige Veränderung im Bereich des ehemaligen Bestrahlungsfeldes, die Wochen bis Jahre nach der Strahlentherapie auftreten und langsam wachsen kann.

Anzeige

Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Hautbiopsie gestellt, mit der sich die granulomatöse Gewebereaktion nachweisen und von einem erneuten Tumorwachstum abgrenzen lässt.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer entzündungshemmenden Therapie oder, bei anhaltender Beschwerde, einer operativen Entfernung der knotigen Veränderung.

Verlauf und Prognose

Mit einer gezielten Behandlung lässt sich das Strahlengranulom in den meisten Fällen erfolgreich behandeln, wobei eine sorgfältige Abgrenzung von einem Tumorrückfall wichtig ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Anzeige
FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein Strahlengranulom?

Eine entzündliche Gewebereaktion der Haut als Spätfolge einer Strahlenbehandlung.

Wann kann es auftreten?

Wochen bis Jahre nach der Strahlentherapie.

Warum ist eine Biopsie wichtig?

Zur Abgrenzung von einem erneuten Tumorwachstum.

Wie wird das Strahlengranulom behandelt?

Durch entzündungshemmende Therapie oder operative Entfernung.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

Kurs finden Inhouse anfragen