Strahlengranulom
Das Strahlengranulom ist eine entzündliche Gewebereaktion der Haut, die als Spätfolge einer Strahlenbehandlung im Bereich des ehemaligen Bestrahlungsfeldes entstehen kann. Es zeigt sich als knotige Veränderung, die Wochen bis Jahre nach der Bestrahlung auftreten kann.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ionisierende Strahlung im Rahmen einer Strahlentherapie schädigt das Gewebe im Bestrahlungsfeld und kann eine anhaltende, granulomatöse Entzündungsreaktion auslösen.
Symptome
Betroffene zeigen eine derbe, knotige Veränderung im Bereich des ehemaligen Bestrahlungsfeldes, die Wochen bis Jahre nach der Strahlentherapie auftreten und langsam wachsen kann.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Hautbiopsie gestellt, mit der sich die granulomatöse Gewebereaktion nachweisen und von einem erneuten Tumorwachstum abgrenzen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer entzündungshemmenden Therapie oder, bei anhaltender Beschwerde, einer operativen Entfernung der knotigen Veränderung.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung lässt sich das Strahlengranulom in den meisten Fällen erfolgreich behandeln, wobei eine sorgfältige Abgrenzung von einem Tumorrückfall wichtig ist.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Strahlengranulom?
Eine entzündliche Gewebereaktion der Haut als Spätfolge einer Strahlenbehandlung.
Wann kann es auftreten?
Wochen bis Jahre nach der Strahlentherapie.
Warum ist eine Biopsie wichtig?
Zur Abgrenzung von einem erneuten Tumorwachstum.
Wie wird das Strahlengranulom behandelt?
Durch entzündungshemmende Therapie oder operative Entfernung.
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