Störungen des Zahndurchbruchs
Störungen des Zahndurchbruchs umfassen einen verzögerten, vorzeitigen oder in falscher Reihenfolge ablaufenden Durchbruch der Zähne durch das Zahnfleisch, ohne dass der Zahn dabei zwingend vollständig zurückgehalten wird.
Ursachen
Eine erbliche Veranlagung, ein Platzmangel im Zahnbogen oder allgemeine Erkrankungen mit Einfluss auf den Stoffwechsel können den zeitlichen Ablauf des Zahndurchbruchs verändern.
Symptome
Betroffene Kinder zeigen einen im Vergleich zu Gleichaltrigen deutlich verfrühten oder verspäteten Durchbruch der Milch- oder bleibenden Zähne, teils begleitet von einer örtlichen Zahnfleischschwellung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die zahnärztliche Untersuchung im Vergleich zum altersüblichen Durchbruchszeitpunkt sowie gegebenenfalls eine Röntgenaufnahme gestellt.
Behandlung
Bei einer leichten zeitlichen Abweichung ist häufig keine Behandlung notwendig. Bei ausgeprägten Störungen kann eine kieferorthopädische Mitbehandlung sinnvoll sein.
Verlauf und Prognose
Die meisten Durchbruchsstörungen gleichen sich im weiteren Wachstum von selbst aus. Bei anhaltenden Auffälligkeiten wird eine weitere fachliche Abklärung empfohlen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Störungen des Zahndurchbruchs: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Störungen des Zahndurchbruchs?
Ein verzögerter, vorzeitiger oder in falscher Reihenfolge ablaufender Durchbruch der Zähne.
Wodurch können sie entstehen?
Durch erbliche Veranlagung, Platzmangel oder allgemeine Stoffwechselerkrankungen.
Sind Durchbruchsstörungen immer behandlungsbedürftig?
Nicht immer, leichte Abweichungen gleichen sich oft von selbst aus.
Wie werden ausgeprägte Störungen des Zahndurchbruchs behandelt?
Gegebenenfalls durch eine kieferorthopädische Mitbehandlung.
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