Staphylokokkenmeningitis
Die Staphylokokkenmeningitis ist eine bakterielle Hirnhautentzündung, die durch Staphylokokken ausgelöst wird. Sie entsteht häufig als Komplikation nach einer neurochirurgischen Operation oder einer offenen Kopfverletzung.
Ursachen
Eine neurochirurgische Operation, eine offene Kopfverletzung oder eine Infektion eines eingesetzten Shunts können Staphylokokken einen direkten Zugang zu den Hirnhäuten verschaffen.
Symptome
Betroffene entwickeln Fieber, Kopfschmerzen und eine Nackensteifigkeit, häufig im zeitlichen Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Operation oder Verletzung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Untersuchung des Nervenwassers mittels Lumbalpunktion gestellt, bei der sich die Staphylokokken direkt nachweisen lassen.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt umgehend intravenös mit einem gegen Staphylokokken wirksamen Antibiotikum, bei einer infizierten Fremdkörperquelle ergänzt durch deren operative Entfernung.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen, gezielten Antibiotikabehandlung ist die Prognose bei vielen Betroffenen gut. Eine verzögerte Behandlung kann zu schweren Komplikationen führen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Staphylokokkenmeningitis: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Staphylokokkenmeningitis?
Eine bakterielle Hirnhautentzündung, ausgelöst durch Staphylokokken.
Wodurch entsteht sie häufig?
Als Komplikation nach einer neurochirurgischen Operation oder einer offenen Kopfverletzung.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit.
Wie wird eine Staphylokokkenmeningitis behandelt?
Umgehend mit einem intravenösen, gegen Staphylokokken wirksamen Antibiotikum.
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