Skelettfluorose
Die Skelettfluorose ist eine Erkrankung des Knochens, die durch eine über Jahre erhöhte Aufnahme von Fluorid entsteht. Sie führt zu einer übermäßigen Verhärtung und Verformung des Skeletts und tritt vor allem in Regionen mit stark fluoridbelastetem Trinkwasser auf.
Ursachen
Die Erkrankung entsteht durch eine über Jahre erhöhte Fluoridaufnahme, meist durch stark fluoridhaltiges Trinkwasser, seltener durch eine berufliche Belastung oder eine übermäßige Fluoridzufuhr über Nahrungsergänzungsmittel.
Symptome
Betroffene zeigen Knochen- und Gelenkschmerzen, eine zunehmende Steifigkeit der Wirbelsäule sowie in ausgeprägten Fällen sichtbare Verformungen der Gliedmaßen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung des Skeletts gestellt, bei der die charakteristische Verdichtung und Verhärtung des Knochens sichtbar wird. Eine Bestimmung der Fluoridwerte im Urin kann die Diagnose unterstützen.
Behandlung
Die Behandlung besteht vorrangig in einer Beendigung der übermäßigen Fluoridzufuhr. Symptomatisch können schmerzlindernde Maßnahmen sowie gezielte Physiotherapie zur Erhaltung der Beweglichkeit eingesetzt werden.
Verlauf und Prognose
Mit einer Beendigung der Fluoridbelastung lässt sich ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung meist verhindern. Bereits eingetretene Verformungen bilden sich jedoch meist nicht vollständig zurück.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Skelettfluorose: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht die Skelettfluorose?
Durch eine über Jahre erhöhte Aufnahme von Fluorid, meist über stark fluoridhaltiges Trinkwasser.
Welche Beschwerden können auftreten?
Knochen- und Gelenkschmerzen sowie eine zunehmende Steifigkeit der Wirbelsäule.
Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?
Durch eine Röntgenuntersuchung des Skeletts sowie die Bestimmung der Fluoridwerte im Urin.
Bilden sich bereits eingetretene Verformungen zurück?
Meist nicht vollständig, ein weiteres Fortschreiten lässt sich jedoch verhindern.
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