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Orthopädie & Bewegungsapparat

Segmentale und somatische Funktionsstörungen

Segmentale und somatische Funktionsstörungen sind vorübergehende Bewegungseinschränkungen eines einzelnen Wirbelsäulensegments ohne strukturelle Schädigung von Knochen oder Bandscheibe. Sie zählen zu den häufigsten Ursachen lokaler Rückenschmerzen und sind durch eine gezielte manuelle Behandlung meist gut zu beheben.

Ursachen

Die Funktionsstörung entsteht durch eine vorübergehende Blockierung der kleinen Wirbelgelenke, häufig ausgelöst durch eine ungünstige Bewegung, eine Fehlhaltung oder eine muskuläre Verspannung.

Symptome

Betroffene zeigen einen lokalisierten, oft plötzlich einsetzenden Rückenschmerz mit einer eingeschränkten Beweglichkeit des betroffenen Wirbelsäulensegments, ohne Ausstrahlung in die Beine oder Arme.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die manuelle körperliche Untersuchung gestellt, bei der die eingeschränkte Beweglichkeit des betroffenen Segments geprüft wird. Eine strukturelle Schädigung wird dabei ausgeschlossen.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer gezielten manuellen Mobilisation des betroffenen Segments sowie unterstützender Physiotherapie zur Lockerung der umgebenden Muskulatur.

Verlauf und Prognose

Mit einer gezielten Behandlung bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen innerhalb weniger Tage. Bei wiederkehrenden Beschwerden ist eine Stärkung der Rumpfmuskulatur hilfreich.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine segmentale Funktionsstörung?

Eine vorübergehende Bewegungseinschränkung eines einzelnen Wirbelsäulensegments ohne strukturelle Schädigung.

Wodurch entsteht sie häufig?

Durch eine ungünstige Bewegung, eine Fehlhaltung oder eine muskuläre Verspannung.

Wie wird die Störung diagnostiziert?

Durch die manuelle körperliche Untersuchung mit Prüfung der Segmentbeweglichkeit.

Wie wird die Störung behandelt?

Durch gezielte manuelle Mobilisation und unterstützende Physiotherapie.

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