Reizmagen (Funktionelle Dyspepsie)
Beim Reizmagen, fachsprachlich funktionelle Dyspepsie genannt, bestehen wiederkehrende Magenbeschwerden, ohne dass eine organische Ursache gefunden wird.
Was einen Reizmagen kennzeichnet
Beim Reizmagen bestehen Magenbeschwerden über einen längeren Zeitraum, obwohl Magenspiegelung und weitere Untersuchungen keine erklärende organische Ursache zeigen.
Typische Beschwerden
Völlegefühl, frühes Sättigungsgefühl, Druckschmerzen im Oberbauch sowie Übelkeit zählen zu den häufigen Anzeichen eines Reizmagens.
Warum die Ursachen nicht vollständig geklärt sind
Eine gestörte Magenbewegung, eine erhöhte Empfindlichkeit der Magenschleimhaut sowie psychische Faktoren werden als mögliche Ursachen diskutiert, ohne dass eine einzelne Ursache alle Fälle erklärt.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose wird gestellt, wenn typische Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen und andere Erkrankungen, etwa durch eine Magenspiegelung, ausgeschlossen wurden.
Behandlungsansätze
Anpassungen bei Ernährung und Essverhalten, Medikamente gegen Säure oder zur Anregung der Magenbewegung sowie bei manchen Betroffenen psychotherapeutische Verfahren können die Beschwerden lindern.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Reizmagen?
Wiederkehrende Magenbeschwerden ohne erkennbare organische Ursache.
Welche Beschwerden sind typisch?
Unter anderem Völlegefühl, frühes Sättigungsgefühl und Druckschmerzen im Oberbauch.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Nach Ausschluss anderer Ursachen, etwa durch eine Magenspiegelung.
Wie wird ein Reizmagen behandelt?
Mit Anpassungen bei Ernährung, Medikamenten und gegebenenfalls psychotherapeutischen Verfahren.
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