Radikulopathie
Die Radikulopathie ist eine Reizung oder Schädigung einer Nervenwurzel unmittelbar an ihrem Austritt aus der Wirbelsäule. Sie kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder einem Kraftverlust führen, die entlang des von dieser Nervenwurzel versorgten Bereichs ausstrahlen.
Ursachen
Häufige Ursachen sind ein Bandscheibenvorfall, eine Verengung des Wirbelkanals oder der Nervenaustrittsöffnung sowie altersbedingte Verschleißveränderungen der Wirbelsäule, die auf die Nervenwurzel drücken.
Symptome
Es zeigen sich Schmerzen, die entlang des von der betroffenen Nervenwurzel versorgten Bereichs ausstrahlen, häufig begleitet von Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder einer Muskelschwäche in diesem Bereich.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche und neurologische Untersuchung gestellt, bei der das betroffene Versorgungsgebiet der Nervenwurzel geprüft wird. Eine Magnetresonanztomografie der Wirbelsäule bestätigt die Ursache der Nervenwurzelreizung.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und reicht von schmerzlindernden Medikamenten und Physiotherapie bis zu einer operativen Entlastung der Nervenwurzel bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden.
Verlauf und Prognose
Mit einer konservativen Behandlung bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen innerhalb weniger Wochen. Bei anhaltender Muskelschwäche oder starken Schmerzen kann eine operative Behandlung notwendig werden.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Radikulopathie: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was bedeutet Radikulopathie?
Eine Reizung oder Schädigung einer Nervenwurzel an ihrem Austritt aus der Wirbelsäule.
Welche Ursachen sind häufig?
Ein Bandscheibenvorfall, eine Verengung des Wirbelkanals oder altersbedingte Verschleißveränderungen.
Welche Beschwerden können auftreten?
Ausstrahlende Schmerzen, Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Muskelschwäche.
Wann wird eine Operation notwendig?
Bei anhaltender Muskelschwäche oder starken, therapieresistenten Schmerzen.
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