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Orthopädie & Bewegungsapparat

Osteopathie nach Poliomyelitis

Die Osteopathie nach Poliomyelitis umfasst Veränderungen an Knochen und Gelenken, die als Spätfolge einer durchgemachten Kinderlähmung entstehen. Die anhaltende Lähmung und Schwäche der betroffenen Muskulatur führt über Jahre zu einer verminderten Knochenbelastung mit Knochenschwund und Fehlstellungen der betroffenen Gliedmaße.

Ursachen

Eine durchgemachte Poliomyelitis-Infektion schädigt die motorischen Nervenzellen des Rückenmarks dauerhaft. Die daraus folgende Muskelschwäche führt zu einer verminderten Belastung der betroffenen Knochen und Gelenke über Jahrzehnte.

Symptome

Betroffene zeigen einen Knochenschwund der gelähmten Gliedmaße, Fehlstellungen von Gelenken sowie ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Im Verlauf können zusätzliche Beschwerden im Rahmen eines Post-Polio-Syndroms hinzukommen.

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Diagnostik

Die Diagnose wird anhand der Vorgeschichte einer durchgemachten Poliomyelitis sowie einer körperlichen Untersuchung und Röntgenuntersuchung der betroffenen Gliedmaße gestellt. Eine Knochendichtemessung ergänzt die Beurteilung des Knochenschwunds.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer gezielten Physiotherapie zum Erhalt der verbliebenen Muskelkraft, einer angepassten orthopädischen Hilfsmittelversorgung sowie Maßnahmen zur Vorbeugung von Knochenbrüchen.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf ist meist langsam fortschreitend über Jahrzehnte. Mit einer konsequenten Betreuung lässt sich die Beweglichkeit und Knochenstabilität der betroffenen Gliedmaße über lange Zeit erhalten.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Osteopathie nach Poliomyelitis?

Veränderungen an Knochen und Gelenken als Spätfolge einer durchgemachten Kinderlähmung.

Wodurch entsteht sie?

Durch die anhaltende Lähmung und verminderte Belastung der betroffenen Gliedmaße über Jahre.

Welche Beschwerden können auftreten?

Knochenschwund, Fehlstellungen und ein erhöhtes Bruchrisiko.

Wie wird die Osteopathie behandelt?

Durch gezielte Physiotherapie, angepasste Hilfsmittel und Maßnahmen zur Vorbeugung von Knochenbrüchen.

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