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Hals, Nase & Ohren

Ohrmuschelentzündung (Perichondritis)

Bei der Ohrmuschelentzündung (Perichondritis) ist die Knorpelhaut der Ohrmuschel entzündet, was unbehandelt den Knorpel selbst schädigen kann.

Welche Rolle die Knorpelhaut spielt

Die Knorpelhaut versorgt den Knorpel der Ohrmuschel mit Nährstoffen — wird sie entzündet, ist diese Versorgung gestört und der Knorpel selbst gefährdet.

Mögliche Ursachen

Kleine Verletzungen der Ohrmuschel, etwa durch ein Piercing im Knorpelbereich, sowie Insektenstiche oder Verbrennungen zählen zu den möglichen Eintrittspforten für die auslösenden Bakterien.

Typische Beschwerden

Eine gerötete, geschwollene und schmerzhaft überwärmte Ohrmuschel sind typisch für eine Perichondritis — anders als bei vielen anderen Ohrentzündungen ist dabei meist auch das weiche Ohrläppchen mitbetroffen.

Wie die Diagnose gestellt wird

Das typische äußere Erscheinungsbild der geröteten, geschwollenen Ohrmuschel führt meist rasch zur Diagnose, gegebenenfalls ergänzt um eine Blutuntersuchung.

Behandlungsansätze

Da eine Perichondritis unbehandelt den Knorpel dauerhaft schädigen kann, wird sie meist rasch und konsequent mit Antibiotika behandelt.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Ohrmuschelentzündung?

Eine Entzündung der Knorpelhaut der Ohrmuschel.

Was sind mögliche Ursachen?

Unter anderem kleine Verletzungen der Ohrmuschel, etwa durch ein Piercing.

Welche Beschwerden sind typisch?

Eine gerötete, geschwollene und schmerzhaft überwärmte Ohrmuschel.

Warum ist rasche Behandlung wichtig?

Weil eine unbehandelte Perichondritis den Knorpel dauerhaft schädigen kann.

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