Nabelschnurvorfall
Beim Nabelschnurvorfall rutscht die Nabelschnur vor den vorangehenden Teil des Kindes, was die Sauerstoffversorgung des Kindes gefährden kann.
Wie es zum Nabelschnurvorfall kommt
Reißt die Fruchtblase, kann die Nabelschnur gemeinsam mit dem Fruchtwasser nach unten rutschen, besonders wenn der vorangehende Teil des Kindes den Geburtskanal noch nicht fest ausfüllt.
Warum es sich um einen Notfall handelt
Wird die Nabelschnur durch den vorangehenden Teil des Kindes eingeklemmt, kann die Sauerstoffversorgung des Kindes rasch kritisch werden, weshalb sofortiges Handeln erforderlich ist.
Wer ein erhöhtes Risiko trägt
Eine Beckenendlage, eine Mehrlingsschwangerschaft sowie eine erhöhte Fruchtwassermenge zählen zu den Faktoren, die das Risiko für einen Nabelschnurvorfall erhöhen können.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine plötzliche Verschlechterung der kindlichen Herztöne nach einem Blasensprung sowie das Tasten der Nabelschnur bei der körperlichen Untersuchung helfen, die Diagnose rasch zu stellen.
Wie die Behandlung aussieht
Eine sofortige Entlastung des Drucks auf die Nabelschnur sowie eine umgehende Entbindung, meist per Notkaiserschnitt, sind notwendig, um die Sauerstoffversorgung des Kindes rasch wiederherzustellen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Nabelschnurvorfall: Ursachen, Notfallbehandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Nabelschnurvorfall?
Wenn die Nabelschnur vor den vorangehenden Teil des Kindes rutscht.
Warum ist das gefährlich?
Weil die eingeklemmte Nabelschnur die Sauerstoffversorgung des Kindes rasch beeinträchtigen kann.
Welche Faktoren erhöhen das Risiko?
Unter anderem eine Beckenendlage oder eine Mehrlingsschwangerschaft.
Wie wird ein Nabelschnurvorfall behandelt?
Notfallmäßig mit sofortiger Entlastung und umgehender Entbindung.
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