Mukokutanes Lymphknotensyndrom (Kawasaki-Krankheit)
Das mukokutane Lymphknotensyndrom, auch Kawasaki-Krankheit genannt, ist eine entzündliche Erkrankung der Blutgefäße, die überwiegend Kleinkinder betrifft. Sie äußert sich mit anhaltend hohem Fieber, Hautveränderungen und geschwollenen Lymphknoten und kann unbehandelt zu einer Schädigung der Herzkranzgefäße führen.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt. Vermutet wird eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf einen bislang nicht sicher identifizierten Infektionserreger bei entsprechender genetischer Veranlagung.
Symptome
Kennzeichnend sind anhaltend hohes Fieber über mehrere Tage, ein Hautausschlag, gerötete Bindehäute und Lippen, eine gerötete Zunge sowie eine deutliche Schwellung der Halslymphknoten.
Diagnostik
Die Diagnose wird anhand der charakteristischen Kombination der klinischen Beschwerden gestellt. Ergänzend werden eine Herzultraschalluntersuchung zur Beurteilung der Herzkranzgefäße sowie Blutuntersuchungen mit Entzündungswerten durchgeführt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer frühzeitigen Gabe von Immunglobulinen über die Vene sowie hochdosiertem Acetylsalicylsäure, um die Entzündung der Gefäße einzudämmen und Herzkomplikationen vorzubeugen.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen Behandlung heilt die Erkrankung bei den meisten Kindern folgenlos aus. Ohne rechtzeitige Behandlung besteht ein erhöhtes Risiko für bleibende Veränderungen der Herzkranzgefäße.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist das mukokutane Lymphknotensyndrom?
Eine entzündliche Gefäßerkrankung im Kindesalter, auch Kawasaki-Krankheit genannt.
Welche Beschwerden sind typisch?
Anhaltend hohes Fieber, Hautausschlag, gerötete Bindehäute und Lippen sowie geschwollene Halslymphknoten.
Welches Organ ist bei Komplikationen besonders gefährdet?
Die Herzkranzgefäße.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch eine frühzeitige Gabe von Immunglobulinen über die Vene sowie hochdosiertem Acetylsalicylsäure.
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