MRT (Magnetresonanztomographie)
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen detaillierte Schnittbilder des Körpers erzeugt, besonders von Weichteilen wie Gehirn, Gelenken und inneren Organen.
Wie eine MRT funktioniert
Ein starkes Magnetfeld richtet die Wasserstoffatome im Körper kurzzeitig aus; durch gezielte Radiowellenimpulse und die anschließende Messung der zurückgesendeten Signale erstellt ein Computer daraus detaillierte Schnittbilder — anders als beim Röntgen oder der Computertomographie kommt dabei keine ionisierende Strahlung zum Einsatz.
Wofür eine MRT besonders geeignet ist
Die MRT zeigt Weichteile wie Gehirn, Rückenmark, Bänder, Sehnen und Bandscheiben besonders detailliert und wird deshalb häufig bei Verdacht auf Erkrankungen des Nervensystems oder des Bewegungsapparats eingesetzt.
Ablauf der Untersuchung
Während der Untersuchung liegt die zu untersuchende Person auf einer Liege, die in die röhrenförmige Öffnung des Geräts gefahren wird — die Untersuchung ist schmerzlos, dauert aber je nach Fragestellung meist zwischen 15 und 60 Minuten und geht mit deutlichen Klopfgeräuschen einher.
Warum manche Menschen nicht untersucht werden können
Bestimmte metallische Implantate oder ältere Herzschrittmacher können mit dem starken Magnetfeld interagieren, weshalb vor jeder MRT-Untersuchung genau nach vorhandenen Implantaten gefragt wird — moderne Herzschrittmacher sind häufig MRT-tauglich, dies muss aber individuell geprüft werden.
Kontrastmittel bei der MRT
Bei manchen Fragestellungen wird ein spezielles MRT-Kontrastmittel über eine Vene verabreicht, um bestimmte Strukturen oder Veränderungen besser sichtbar zu machen — es unterscheidet sich von Röntgenkontrastmitteln und wird meist gut vertragen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Magnetresonanztomographie (MRT): Ablauf, Einsatzgebiete
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Verwendet eine MRT Röntgenstrahlung?
Nein, die MRT arbeitet mit Magnetfeldern und Radiowellen, ohne ionisierende Strahlung.
Ist eine MRT-Untersuchung schmerzhaft?
Nein, sie ist schmerzlos, geht aber mit deutlichen Klopfgeräuschen einher.
Kann jeder eine MRT bekommen?
Bestimmte metallische Implantate können eine Untersuchung erschweren oder ausschließen — dies wird vor jeder Untersuchung individuell geprüft.
Wofür ist die MRT besonders geeignet?
Für die detaillierte Darstellung von Weichteilen wie Gehirn, Bändern und Bandscheiben.
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