Meningeom
Ein Meningeom ist ein gutartiger Tumor, der von den Hirnhäuten ausgeht und zu den häufigsten Hirntumoren überhaupt zählt.
Wo Meningeome entstehen
Meningeome entstehen aus Zellen der Hirnhäute, die Gehirn und Rückenmark umgeben, und wachsen meist sehr langsam nach innen gegen das Hirngewebe.
Warum viele Meningeome zufällig entdeckt werden
Da Meningeome oft über viele Jahre langsam wachsen und erst spät Beschwerden verursachen, werden sie häufig zufällig bei einer Bildgebung aus anderem Anlass entdeckt.
Typische Beschwerden bei größeren Tumoren
Kopfschmerzen, Sehstörungen, epileptische Anfälle oder Persönlichkeitsveränderungen können auftreten, wenn ein größeres Meningeom auf umliegendes Hirngewebe drückt.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Kopfes zeigt das Meningeom und erlaubt es, Größe und Lage genau zu bestimmen.
Behandlungsansätze
Ein kleines, beschwerdefreies Meningeom wird oft nur mit regelmäßigen MRT-Kontrollen beobachtet — bei Wachstum oder Beschwerden kommen eine operative Entfernung oder eine Strahlentherapie infrage.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Meningeom?
Ein gutartiger Tumor, der von den Hirnhäuten ausgeht.
Wächst ein Meningeom schnell?
Meist sehr langsam, über viele Jahre.
Muss jedes Meningeom behandelt werden?
Nein, kleine, beschwerdefreie Meningeome werden oft nur beobachtet.
Wie wird ein wachsendes Meningeom behandelt?
Mit operativer Entfernung oder Strahlentherapie.
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