Megalenzephalie
Die Megalenzephalie bezeichnet eine angeborene Vergrößerung des Gehirns über das für das Alter übliche Maß hinaus. Sie kann isoliert und ohne weitere Beeinträchtigung auftreten oder Teil eines übergeordneten genetischen Syndroms sein.
Ursachen
Die Vergrößerung des Gehirns kann durch eine familiäre Veranlagung ohne Krankheitswert oder durch eine genetische Veränderung entstehen, die auch das Wachstum anderer Körperstrukturen beeinflusst. Die genaue Ursache lässt sich nicht immer klären.
Symptome
Bei isolierter, familiärer Megalenzephalie entwickeln sich viele Kinder unauffällig. Liegt ein zugrunde liegendes Syndrom vor, können zusätzlich eine verzögerte Entwicklung, Krampfanfälle oder weitere körperliche Auffälligkeiten bestehen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Messung des Kopfumfangs im Vergleich zu alterstypischen Werten sowie durch eine Bildgebung des Gehirns gestellt. Bei Verdacht auf ein zugrunde liegendes Syndrom wird eine genetische Untersuchung angeschlossen.
Behandlung
Bei isolierter, familiärer Form ohne Beschwerden ist keine Behandlung notwendig, es werden jedoch regelmäßige Entwicklungskontrollen empfohlen. Liegt ein zugrunde liegendes Syndrom vor, richtet sich die Behandlung nach den jeweiligen Begleiterscheinungen.
Verlauf und Prognose
Bei isolierter, familiärer Megalenzephalie ist die Prognose meist sehr gut. Bei einem zugrunde liegenden Syndrom hängt der Verlauf von der jeweiligen Grunderkrankung ab.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Megalenzephalie: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was bedeutet Megalenzephalie?
Eine angeborene Vergrößerung des Gehirns über das für das Alter übliche Maß hinaus.
Ist die Vergrößerung immer krankhaft?
Nein, sie kann auch familiär auftreten, ohne Krankheitswert.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch die Messung des Kopfumfangs sowie eine Bildgebung des Gehirns.
Wovon hängt die Prognose ab?
Davon, ob eine isolierte, familiäre Form vorliegt oder ein zugrunde liegendes Syndrom.
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