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Häufige Erkrankungen

Leukämie

Leukämie bezeichnet eine Gruppe bösartiger Erkrankungen des blutbildenden Systems, bei denen unreife oder fehlerhafte weiße Blutzellen unkontrolliert vermehrt werden. Es gibt akute und chronische Formen mit sehr unterschiedlichem Verlauf und Behandlung.

Wie die Erkrankung entsteht

Im Knochenmark entstehen durch genetische Veränderungen fehlerhafte weiße Blutzellen, die sich unkontrolliert vermehren und die normale Blutbildung verdrängen, wodurch gesunde rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und Blutplättchen zunehmend fehlen.

Akute und chronische Formen

Akute Leukämien entwickeln sich rasch, innerhalb weniger Wochen, und erfordern eine zügige Behandlung; chronische Formen verlaufen häufig über Monate bis Jahre schleichender und werden mitunter zufällig bei einer Blutuntersuchung entdeckt.

Typische Beschwerden

Anhaltende Müdigkeit und Blässe durch Blutarmut, erhöhte Infektanfälligkeit, vermehrte Blutungsneigung und blaue Flecken, geschwollene Lymphknoten sowie bei manchen Formen Knochenschmerzen können auftreten.

Diagnostik

Ein Blutbild liefert erste Hinweise, gesichert wird die Diagnose meist durch eine Knochenmarkuntersuchung, bei der die Zellen genauer analysiert und die genaue Leukämieform bestimmt wird.

Behandlung

Je nach Leukämieform kommen Chemotherapie, zielgerichtete Medikamente, Immuntherapien oder, bei bestimmten Formen, eine Stammzelltransplantation infrage — die Behandlung wird individuell in einem spezialisierten hämatologischen Zentrum geplant.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Ist Leukämie eine einzelne Krankheit?

Nein, der Begriff umfasst verschiedene Erkrankungen des blutbildenden Systems mit unterschiedlichem Verlauf und unterschiedlicher Behandlung.

Welche Beschwerden können auf Leukämie hindeuten?

Anhaltende Müdigkeit, häufige Infekte, vermehrte Blutungsneigung und blaue Flecken sowie geschwollene Lymphknoten.

Wie wird Leukämie diagnostiziert?

Ein Blutbild gibt erste Hinweise, die genaue Diagnose erfolgt meist über eine Knochenmarkuntersuchung.

Ist Leukämie heilbar?

Die Heilungschancen unterscheiden sich stark je nach Form, Alter und Ausgangssituation — viele Formen, besonders bei Kindern, haben heute gute Behandlungsaussichten.

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