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Innere Medizin

Laktatazidose

Bei der Laktatazidose sammelt sich zu viel Milchsäure (Laktat) im Blut an, wodurch sich der Körper übersäuert.

Wie eine Laktatazidose entsteht

Erhalten Zellen nicht genug Sauerstoff, gewinnen sie Energie über einen Stoffwechselweg, bei dem Milchsäure entsteht — sammelt sich diese schneller an, als der Körper sie abbauen kann, übersäuert das Blut.

Mögliche Ursachen

Ein schwerer Kreislaufschock mit verminderter Durchblutung, bestimmte Medikamente sowie schwere Leber- oder Nierenerkrankungen zählen zu den möglichen Ursachen einer Laktatazidose.

Typische Beschwerden

Eine vertiefte Atmung, Übelkeit, Bauchschmerzen sowie in ausgeprägten Fällen Bewusstseinstrübung können auf eine Laktatazidose hinweisen.

Wie die Diagnose gestellt wird

Eine Blutuntersuchung des Laktatspiegels, ergänzt um eine Messung des Säure-Basen-Haushalts, sichert die Diagnose einer Laktatazidose.

Behandlungsansätze

Da eine ausgeprägte Laktatazidose ein akuter Notfall ist, wird sie im Krankenhaus behandelt — im Mittelpunkt steht dabei, die zugrunde liegende Ursache, etwa einen Kreislaufschock, zu beheben.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Laktatazidose?

Eine Übersäuerung des Blutes durch übermäßige Milchsäurebildung.

Was sind mögliche Ursachen?

Unter anderem ein schwerer Kreislaufschock oder schwere Leber- oder Nierenerkrankungen.

Welche Beschwerden sind typisch?

Vertiefte Atmung, Übelkeit und Bauchschmerzen.

Wie wird eine Laktatazidose behandelt?

Als Notfall im Krankenhaus, vor allem durch Behebung der Ursache.

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