Läsion des N. radialis
Die Läsion des N. radialis ist eine Schädigung des Speichennervs, der wesentlich für die Streckung von Hand und Fingern verantwortlich ist. Eine Schädigung führt zu dem charakteristischen Bild der Fallhand.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine anhaltende Druckbelastung des Nervs am Oberarm, etwa durch eine ungünstige Schlafposition, eine Knochenbruchfolge oder eine direkte Verletzung können den N. radialis schädigen.
Symptome
Betroffene können die Hand und die Finger im Handgelenk nicht mehr strecken, sodass die Hand schlaff nach unten hängt, begleitet von einem Taubheitsgefühl auf dem Handrücken.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die klinische neurologische Untersuchung sowie eine elektrophysiologische Messung der Nervenleitgeschwindigkeit gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Entlastung des Nervs sowie einer Schienenversorgung zur Unterstützung der Handstreckung. Bei ausbleibender Besserung kann eine operative Freilegung des Nervs erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Viele Läsionen des N. radialis bilden sich nach Entlastung innerhalb von Wochen bis Monaten weitgehend zurück. Bei ausgeprägter Schädigung kann eine bleibende Funktionseinschränkung verbleiben.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Läsion des N. radialis?
Eine Schädigung des Speichennervs, der für die Streckung von Hand und Fingern verantwortlich ist.
Wie äußert sich eine Radialisläsion?
Durch eine Fallhand, bei der die Hand nicht mehr gestreckt werden kann.
Wodurch entsteht sie meist?
Durch anhaltende Druckbelastung am Oberarm oder eine Knochenbruchfolge.
Wie wird eine Läsion des N. radialis behandelt?
Durch Entlastung, eine Schienenversorgung und bei Bedarf eine operative Freilegung.
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