Krankheiten der Nn. olfactorii (I. Hirnnerv)
Krankheiten der Nn. olfactorii betreffen den ersten Hirnnerv, der für die Übertragung von Geruchsreizen von der Nasenschleimhaut zum Gehirn zuständig ist. Eine Schädigung führt zu einer verminderten oder vollständig ausgefallenen Geruchswahrnehmung.
Ursachen
Eine Kopfverletzung mit Abriss der feinen Nervenfasern an der Schädelbasis, eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder eine altersbedingte Rückbildung können die Nn. olfactorii schädigen.
Symptome
Betroffene bemerken eine verminderte oder vollständig fehlende Geruchswahrnehmung, die häufig auch die Geschmackswahrnehmung von Speisen beeinträchtigt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Riechtestung sowie gegebenenfalls eine Bildgebung des Kopfes zur Ursachenklärung gestellt.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Bei einer entzündlichen Ursache kann eine gezielte Behandlung der Nasenschleimhaut helfen, bei einer Nervenverletzung ist die Behandlung eingeschränkt.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Eine entzündungsbedingte Störung kann sich zurückbilden, eine Nervenverletzung führt häufig zu einer bleibenden Riechstörung.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Krankheiten der Nn. olfactorii (I. Hirnnerv): Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Krankheiten der Nn. olfactorii?
Störungen des Riechnervs mit verminderter oder ausgefallener Geruchswahrnehmung.
Wodurch können sie entstehen?
Durch eine Kopfverletzung, eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder altersbedingt.
Welche Auswirkungen hat eine Riechstörung?
Sie beeinträchtigt häufig auch die Geschmackswahrnehmung von Speisen.
Wie werden Krankheiten der Nn. olfactorii behandelt?
Je nach Ursache, mit eingeschränkten Möglichkeiten bei einer Nervenverletzung.
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