Keloid (Wildwucherungsnarbe)
Bei einem Keloid wächst Narbengewebe über die Grenzen der ursprünglichen Wunde hinaus.
Wie ein Keloid entsteht
Nach einer Hautverletzung bildet der Körper normalerweise genau so viel Narbengewebe, wie zum Verschluss der Wunde nötig ist — bei einem Keloid produziert der Körper deutlich mehr Narbengewebe, das über die ursprüngliche Wunde hinauswächst.
Wer besonders häufig betroffen ist
Bestimmte Körperstellen wie Brustbein, Schultern und Ohrläppchen sowie eine erbliche Veranlagung erhöhen das Risiko, nach einer Verletzung ein Keloid zu entwickeln.
Typische Beschwerden
Eine erhabene, feste, oft gerötete Narbe, die deutlich über die ursprüngliche Wundgrenze hinauswächst und manchmal juckt oder spannt, ist typisch für ein Keloid.
Wie die Diagnose gestellt wird
Das typische Erscheinungsbild der über die Wundgrenze hinauswachsenden Narbe führt meist direkt zur Diagnose.
Behandlungsansätze
Druckverbände, kortisonhaltige Injektionen oder spezielle Silikonpflaster können ein Keloid abflachen — eine operative Entfernung birgt das Risiko, dass an derselben Stelle erneut ein Keloid entsteht.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Keloid?
Eine über die ursprüngliche Wunde hinauswachsende Narbe.
Wer ist besonders gefährdet?
Menschen mit erblicher Veranlagung sowie Verletzungen an Brustbein, Schultern oder Ohrläppchen.
Welche Beschwerden sind typisch?
Eine erhabene, feste Narbe, die über die ursprüngliche Wundgrenze hinauswächst.
Wie wird ein Keloid behandelt?
Mit Druckverbänden, kortisonhaltigen Injektionen oder Silikonpflastern.
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