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Orthopädie & Bewegungsapparat

Kalzifikation und Ossifikation von Muskeln bei Lähmungen

Die Kalzifikation und Ossifikation von Muskeln bei Lähmungen ist eine Einlagerung von Kalk und Knochengewebe in gelähmter Muskulatur, die als Folge einer anhaltenden neurologischen Lähmung entstehen kann. Sie betrifft überwiegend die Muskulatur großer Gelenke wie Hüfte oder Ellenbogen und kann die verbliebene Beweglichkeit zusätzlich einschränken.

Ursachen

Eine anhaltende Lähmung, etwa nach einer Querschnittlähmung oder einem Schlaganfall, führt zu einer gestörten Durchblutung und einem veränderten Stoffwechsel der betroffenen Muskulatur, wodurch sich Kalk- und Knochengewebe im Muskel einlagern kann.

Symptome

Betroffene zeigen eine zunehmende Schwellung und Verhärtung des betroffenen Muskels sowie eine fortschreitende Einschränkung der verbliebenen Gelenkbeweglichkeit, teils begleitet von einer lokalen Überwärmung.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt, bei der sich die Verkalkung im Muskelgewebe darstellen lässt. Eine Ultraschalluntersuchung kann die Veränderung bereits in einem früheren Stadium anzeigen.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer frühzeitigen, vorsichtigen Bewegungstherapie der betroffenen Gelenke sowie bei ausgeprägter, funktionell relevanter Verknöcherung in einer operativen Entfernung nach Abschluss der Ausreifung.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf ist individuell unterschiedlich. Mit einer frühzeitigen Bewegungstherapie lässt sich das Ausmaß der Verknöcherung bei vielen Betroffenen begrenzen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wodurch entsteht diese Muskelverkalkung?

Durch eine anhaltende Lähmung mit gestörter Durchblutung und verändertem Muskelstoffwechsel.

Welche Gelenke sind häufig betroffen?

Überwiegend große Gelenke wie Hüfte oder Ellenbogen.

Welche Beschwerden sind typisch?

Schwellung, Verhärtung und eine zunehmende Bewegungseinschränkung.

Wie wird die Verkalkung behandelt?

Durch frühzeitige Bewegungstherapie, bei Bedarf ergänzt durch eine operative Entfernung.

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