Inaktivitätsosteoporose
Die Inaktivitätsosteoporose ist ein Knochenschwund, der durch eine anhaltende Bewegungslosigkeit eines Körperteils oder des gesamten Körpers entsteht. Da mechanische Belastung für den Erhalt der Knochendichte notwendig ist, führt fehlende Beanspruchung zu einem beschleunigten Abbau von Knochengewebe.
Ursachen
Die Erkrankung entsteht durch eine langanhaltende Ruhigstellung eines Körperteils, etwa nach einer Verletzung, oder durch eine allgemeine Bewegungsunfähigkeit, beispielsweise bei einer Querschnittlähmung oder langer Bettlägerigkeit.
Symptome
Betroffene zeigen zunächst keine Beschwerden. Im Verlauf steigt das Risiko für Knochenbrüche bereits bei geringer Belastung des betroffenen Körperteils deutlich an.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung sowie eine Knochendichtemessung gestellt, bei der die verminderte Knochendichte des betroffenen Bereichs nachgewiesen wird.
Behandlung
Die Behandlung besteht vorrangig in einer möglichst frühzeitigen Wiederaufnahme der Belastung und Bewegung des betroffenen Körperteils. Bei ausgeprägtem Knochenschwund können zusätzlich knochenstärkende Medikamente eingesetzt werden.
Verlauf und Prognose
Mit einer schrittweisen Wiederaufnahme der Belastung erholt sich die Knochendichte bei vielen Betroffenen im Verlauf teilweise. Bei dauerhafter Bewegungsunfähigkeit bleibt ein erhöhtes Bruchrisiko bestehen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Inaktivitätsosteoporose: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht die Inaktivitätsosteoporose?
Durch eine anhaltende Bewegungslosigkeit eines Körperteils oder des gesamten Körpers.
Warum führt Inaktivität zu Knochenschwund?
Weil mechanische Belastung für den Erhalt der Knochendichte notwendig ist.
Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?
Durch eine Röntgenuntersuchung sowie eine Knochendichtemessung.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Vorrangig durch eine möglichst frühzeitige Wiederaufnahme von Belastung und Bewegung.
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