Immobilitätssyndrom (paraplegisch)
Das paraplegische Immobilitätssyndrom fasst die vielfältigen körperlichen Folgeerscheinungen zusammen, die durch die anhaltende Bewegungslosigkeit im Rahmen einer Querschnittlähmung entstehen können. Es betrifft mehrere Organsysteme, insbesondere Knochen, Muskeln und Gelenke.
Ursachen
Das Syndrom entsteht durch die fehlende willentliche Bewegung und Belastung der gelähmten Körperregionen, wodurch sich Knochen, Muskeln und Gelenke im Laufe der Zeit verändern.
Symptome
Betroffene zeigen einen Knochenschwund mit erhöhtem Bruchrisiko, eine Muskelverkürzung mit Gelenkkontrakturen sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Druckgeschwüre an belasteten Körperstellen.
Diagnostik
Die Diagnose ergibt sich aus der körperlichen Untersuchung im Rahmen der Betreuung der Querschnittlähmung. Eine Knochendichtemessung sowie regelmäßige Hautkontrollen ergänzen die Überwachung.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer konsequenten, regelmäßigen Lagerung und Bewegung der gelähmten Körperregionen, gezielter Physiotherapie zur Vorbeugung von Kontrakturen sowie einer sorgfältigen Hautpflege zur Vermeidung von Druckgeschwüren.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten, vorbeugenden Betreuung lassen sich viele Folgeerscheinungen des Immobilitätssyndroms deutlich abmildern. Ohne vorbeugende Maßnahmen können sich die Beschwerden im Verlauf verstärken.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Immobilitätssyndrom (paraplegisch): Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was fasst das Immobilitätssyndrom zusammen?
Die vielfältigen körperlichen Folgeerscheinungen anhaltender Bewegungslosigkeit bei Querschnittlähmung.
Welche Organsysteme sind betroffen?
Insbesondere Knochen, Muskeln und Gelenke.
Welche Beschwerden können auftreten?
Knochenschwund, Gelenkkontrakturen sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Druckgeschwüre.
Wie wird den Folgeerscheinungen vorgebeugt?
Durch regelmäßige Lagerung, Bewegung, Physiotherapie und sorgfältige Hautpflege.
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