Hypochondrie (Krankheitsangststörung)
Bei der Krankheitsangststörung, umgangssprachlich Hypochondrie genannt, besteht eine anhaltende, übertriebene Sorge, an einer ernsten Krankheit zu leiden, obwohl körperliche Untersuchungen keine entsprechenden Befunde zeigen.
Was die Krankheitsangststörung kennzeichnet
Betroffene deuten normale Körperwahrnehmungen oder geringfügige Beschwerden häufig als Anzeichen einer ernsten Erkrankung, obwohl medizinische Untersuchungen wiederholt keine entsprechende Ursache finden.
Typisches Verhalten
Häufige Arztbesuche, wiederholtes Nachschlagen von Symptomen sowie ein ständiges Abtasten des eigenen Körpers nach vermeintlichen Auffälligkeiten zählen zu den typischen Verhaltensweisen.
Warum Beruhigungsversuche oft wenig helfen
Auch wenn ärztliche Untersuchungen keine ernste Erkrankung bestätigen, hält die Sorge bei vielen Betroffenen meist nur vorübergehend an, bevor sich die Angst erneut verstärkt.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose stützt sich auf das anhaltende Muster übertriebener Krankheitsangst über einen längeren Zeitraum, nachdem ernste körperliche Erkrankungen ausgeschlossen wurden.
Behandlungsansätze
Eine Psychotherapie, die auf einen veränderten Umgang mit Körperwahrnehmungen und Krankheitssorgen abzielt, steht im Vordergrund der Behandlung.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Krankheitsangststörung: Beschwerden, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Krankheitsangststörung?
Eine anhaltende, übertriebene Sorge, an einer ernsten Krankheit zu leiden, ohne entsprechende Befunde.
Was ist typisches Verhalten?
Häufige Arztbesuche und wiederholtes Abtasten des eigenen Körpers.
Hilft eine ärztliche Bestätigung, dass keine Erkrankung vorliegt, dauerhaft?
Meist nur vorübergehend, bevor sich die Angst erneut verstärkt.
Wie wird die Störung behandelt?
Vor allem mit Psychotherapie.
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