Hyperostose des Schädels
Die Hyperostose des Schädels ist eine übermäßige Verdickung der Schädelknochen über das übliche Maß hinaus. Sie kann isoliert und ohne Krankheitswert auftreten oder Ausdruck einer zugrunde liegenden Knochen- oder Hormonerkrankung sein.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die Verdickung kann durch eine familiäre Veranlagung, eine hormonelle Störung mit vermehrter Knochenneubildung oder im Rahmen einer Knochenerkrankung wie der Paget-Krankheit entstehen.
Symptome
Viele Betroffene mit einer leichten Hyperostose zeigen keine Beschwerden. Bei ausgeprägter Verdickung können Kopfschmerzen oder, bei Einengung von Nervenaustrittsstellen, neurologische Beschwerden auftreten.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Bildgebung des Schädels gestellt, bei der die Verdickung der Knochen sichtbar wird. Bei Verdacht auf eine zugrunde liegende Erkrankung werden weitere Untersuchungen ergänzt.
Behandlung
Bei fehlenden Beschwerden ist keine Behandlung notwendig. Liegt eine zugrunde liegende Erkrankung vor, wird diese gezielt behandelt.
Verlauf und Prognose
Bei isolierter, familiärer Hyperostose ist die Prognose sehr gut. Bei einer zugrunde liegenden Erkrankung hängt der Verlauf von deren Behandlung ab.
Weiterführende Informationen der Organisation
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Häufige Fragen
Was bedeutet Hyperostose des Schädels?
Eine übermäßige Verdickung der Schädelknochen über das übliche Maß hinaus.
Ist die Verdickung immer krankhaft?
Nein, sie kann auch familiär und ohne Krankheitswert auftreten.
Welche Beschwerden können bei ausgeprägter Verdickung auftreten?
Kopfschmerzen oder, bei Nerveneinengung, neurologische Beschwerden.
Wie wird die Hyperostose diagnostiziert?
Durch eine Bildgebung des Schädels.
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