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Nervensystem & Gehirn

Hirnödem

Das Hirnödem ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Hirngewebe. Da der knöcherne Schädel dem Gehirn keinen Ausdehnungsraum bietet, kann bereits eine geringe Schwellung den Druck im Schädelinneren gefährlich erhöhen.

Ursachen

Eine Kopfverletzung, ein Schlaganfall, eine Hirnentzündung oder ein Tumor können zu einer Störung der Flüssigkeitsregulation im Hirngewebe und damit zu einer Schwellung führen.

Symptome

Betroffene entwickeln Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie bei fortschreitendem Druckanstieg eine zunehmende Bewusstseinstrübung.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Computertomographie oder Kernspinuntersuchung des Kopfes gestellt, mit der sich die Schwellung des Hirngewebes darstellen lässt.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt intensivmedizinisch mit Maßnahmen zur Drucksenkung, etwa durch bestimmte Medikamente, eine Hochlagerung des Kopfes oder in schweren Fällen eine operative Druckentlastung.

Verlauf und Prognose

Ein Hirnödem ist ein akuter, potenziell lebensbedrohlicher Zustand. Mit einer rechtzeitigen intensivmedizinischen Behandlung lässt sich der Druck in vielen Fällen kontrollieren.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein Hirnödem?

Eine Ansammlung von Flüssigkeit im Hirngewebe.

Warum ist ein Hirnödem gefährlich?

Weil der starre Schädel dem Gehirn keinen Ausdehnungsraum bietet und der Druck gefährlich ansteigen kann.

Wodurch kann ein Hirnödem entstehen?

Durch eine Kopfverletzung, einen Schlaganfall, eine Entzündung oder einen Tumor.

Wie wird ein Hirnödem behandelt?

Intensivmedizinisch mit Maßnahmen zur Drucksenkung.

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