Hämatemesis und Meläna beim Neugeborenen durch Verschlucken mütterlichen Blutes
Hämatemesis und Meläna beim Neugeborenen durch Verschlucken mütterlichen Blutes bezeichnen das Erbrechen oder den Stuhlabgang von Blut, das nicht vom Kind selbst stammt, sondern während der Geburt verschluckt wurde. Diese harmlose Ursache muss von einer echten, kindlichen Blutungsquelle unterschieden werden.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Während der Geburt kann das Neugeborene mütterliches Blut aus dem Geburtskanal oder, bei gestillten Kindern, aus einer kleinen Verletzung der mütterlichen Brustwarze verschlucken. Das verschluckte Blut kann anschließend erbrochen oder mit dem Stuhl ausgeschieden werden.
Symptome
Betroffene Neugeborene zeigen rotes oder bräunliches Erbrochenes beziehungsweise dunklen, teerartigen Stuhl, ohne dabei sonst Krankheitszeichen wie Blässe oder eine Kreislaufschwäche zu zeigen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch einen speziellen Test gestellt, mit dem sich mütterliches von kindlichem Blut anhand des unterschiedlichen Hämoglobintyps unterscheiden lässt. Damit wird eine echte Blutungsquelle beim Kind ausgeschlossen.
Behandlung
Bei bestätigtem mütterlichem Ursprung des Blutes ist keine Behandlung notwendig. Wird eine mütterliche Brustwarzenverletzung als Quelle identifiziert, wird diese behandelt, um weiteres Verschlucken von Blut zu vermeiden.
Verlauf und Prognose
Die Prognose ist ausgezeichnet, da es sich um ein harmloses, vorübergehendes Phänomen ohne Krankheitswert für das Kind handelt.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Woher stammt das Blut bei diesem Phänomen?
Von der Mutter, verschluckt während der Geburt oder beim Stillen aus einer Brustwarzenverletzung.
Wie wird die harmlose von einer echten Blutungsquelle unterschieden?
Durch einen Test, der mütterliches von kindlichem Blut unterscheidet.
Zeigen betroffene Kinder sonst Krankheitszeichen?
Nein, sie bleiben abgesehen vom Blut im Erbrochenen oder Stuhl meist unauffällig.
Ist eine Behandlung notwendig?
Bei bestätigtem mütterlichem Ursprung nicht.
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