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Weitere Notfälle

Gelenkinfektion (Septische Arthritis)

Bei einer septischen Arthritis haben sich Bakterien in einem Gelenk angesiedelt und lösen dort eine akute, potenziell gelenkzerstörende Entzündung aus. Sie erfordert eine rasche Diagnose und Behandlung, um bleibende Schäden am Gelenk zu vermeiden.

Wie es zur Infektion kommt

Bakterien können über die Blutbahn von einem Infektionsherd an anderer Stelle im Körper in ein Gelenk gelangen, oder sie gelangen direkt über eine Verletzung, eine Gelenkpunktion oder eine Operation in das Gelenk.

Wer besonders gefährdet ist

Menschen mit vorgeschädigten Gelenken, künstlichen Gelenken, Diabetes oder geschwächtem Immunsystem tragen ein erhöhtes Risiko für eine septische Arthritis.

Typische Beschwerden

Ein plötzlich stark schmerzendes, geschwollenes, überwärmtes und gerötetes Gelenk, das kaum noch bewegt werden kann, oft begleitet von Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl.

Warum schnelles Handeln entscheidend ist

Eine unbehandelte oder zu spät erkannte Gelenkinfektion kann den Gelenkknorpel innerhalb weniger Tage irreversibel schädigen — bei entsprechenden Beschwerden sollte deshalb umgehend eine ärztliche Notfallversorgung aufgesucht werden.

Diagnostik und Behandlung

Eine Gelenkpunktion mit Untersuchung der Gelenkflüssigkeit sichert die Diagnose; die Behandlung erfolgt mit intravenösen Antibiotika sowie häufig einer operativen Spülung des Gelenks, um die Bakterienlast rasch zu reduzieren.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie erkennt man eine septische Arthritis?

An einem plötzlich stark schmerzenden, geschwollenen, überwärmten und geröteten Gelenk, oft mit Fieber.

Warum ist schnelles Handeln so wichtig?

Weil der Gelenkknorpel innerhalb weniger Tage irreversibel geschädigt werden kann.

Wie wird eine septische Arthritis behandelt?

Mit intravenösen Antibiotika sowie häufig einer operativen Spülung des Gelenks.

Wer hat ein erhöhtes Risiko?

Menschen mit vorgeschädigten oder künstlichen Gelenken, Diabetes oder geschwächtem Immunsystem.

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