Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich in den meisten Fällen über Jahre aus einer chronischen Infektion mit bestimmten Typen des humanen Papillomvirus (HPV). Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Impfung lässt sich das Risiko deutlich senken.
Wie die Erkrankung entsteht
Eine anhaltende Infektion mit bestimmten Hochrisiko-Typen des humanen Papillomvirus kann über Jahre zu Zellveränderungen am Gebärmutterhals führen, die sich unbehandelt zu Krebs entwickeln können — die meisten HPV-Infektionen heilen jedoch von selbst aus, ohne Folgen zu hinterlassen.
Warum Vorsorgeuntersuchungen so wichtig sind
Regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen mit Abstrich können Zellveränderungen bereits in einem frühen, gut behandelbaren Stadium erkennen, lange bevor sich tatsächlicher Krebs entwickelt.
Die HPV-Impfung
Die HPV-Impfung schützt vor den häufigsten krebsauslösenden Virustypen und wird in Deutschland für Mädchen und Jungen im Alter von neun bis vierzehn Jahren empfohlen, idealerweise vor dem ersten sexuellen Kontakt.
Mögliche Beschwerden bei fortgeschrittener Erkrankung
Frühe Zellveränderungen verursachen meist keine Beschwerden; bei fortgeschrittenerer Erkrankung können ungewöhnliche Blutungen, etwa nach dem Geschlechtsverkehr oder außerhalb der Regelblutung, sowie ausfluss- oder schmerzbedingte Beschwerden auftreten.
Behandlung
Frühe Zellveränderungen können oft ambulant entfernt werden, bei bereits bestehendem Gebärmutterhalskrebs kommen je nach Stadium Operation, Strahlentherapie oder eine Kombination verschiedener Verfahren infrage.
Quellen & weiterführende Stellen
- Deutsches Krebsforschungszentrum — Gebärmutterhalskrebs: HPV, Vorsorge, Impfung, Behandlung
- Robert Koch-Institut — HPV-Impfung: STIKO-Empfehlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Kann man Gebärmutterhalskrebs vorbeugen?
Ja, durch die HPV-Impfung sowie regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen lässt sich das Risiko deutlich senken.
Führt jede HPV-Infektion zu Krebs?
Nein, die meisten Infektionen heilen von selbst aus, ohne Folgen zu hinterlassen.
Wann wird die HPV-Impfung empfohlen?
In Deutschland für Mädchen und Jungen im Alter von neun bis vierzehn Jahren, idealerweise vor dem ersten sexuellen Kontakt.
Verursachen frühe Zellveränderungen Beschwerden?
In der Regel nicht, weshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig sind.
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