Gastroparese
Bei der Gastroparese ist die Bewegung des Magens gestört, wodurch sich der Magen langsamer als normal entleert, ohne dass eine mechanische Blockade vorliegt.
Was bei der Gastroparese passiert
Normalerweise transportiert die Magenbewegung Nahrung schrittweise in den Dünndarm — bei der Gastroparese ist diese Bewegung geschwächt, wodurch Nahrung länger im Magen verbleibt.
Häufige Ursachen
Ein langjähriger, nicht optimal eingestellter Diabetes zählt zu den häufigsten Ursachen, daneben können auch frühere Operationen am Magen oder bestimmte Nervenerkrankungen eine Gastroparese auslösen.
Typische Beschwerden
Frühes Sättigungsgefühl, Übelkeit, Erbrechen unverdauter Nahrung sowie ein Völlegefühl nach kleinen Mahlzeiten können auf eine Gastroparese hinweisen.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine Untersuchung der Magenentleerungsgeschwindigkeit, meist mit einer speziellen Testmahlzeit, sichert die Diagnose, nachdem eine mechanische Blockade ausgeschlossen wurde.
Behandlungsansätze
Kleinere, häufigere Mahlzeiten mit weniger Fett und Ballaststoffen sowie Medikamente zur Anregung der Magenbewegung zählen zu den wichtigsten Behandlungsansätzen — bei Diabetes steht zusätzlich eine gute Blutzuckereinstellung im Vordergrund.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was passiert bei der Gastroparese?
Die Magenbewegung ist geschwächt, wodurch sich der Magen verzögert entleert.
Was ist eine häufige Ursache?
Ein langjähriger, nicht optimal eingestellter Diabetes.
Welche Beschwerden sind typisch?
Unter anderem frühes Sättigungsgefühl, Übelkeit und Erbrechen unverdauter Nahrung.
Wie wird eine Gastroparese behandelt?
Mit kleineren, häufigeren Mahlzeiten und Medikamenten zur Anregung der Magenbewegung.
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