Folgen entzündlicher Krankheiten des Zentralnervensystems
Folgen entzündlicher Krankheiten des Zentralnervensystems sind bleibende neurologische Ausfälle, die nach dem Abklingen einer akuten Entzündung von Gehirn oder Rückenmark, etwa einer Hirnhaut- oder Gehirnentzündung, zurückbleiben.
Ursachen
Eine durchgemachte Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung kann bleibende Narben oder einen dauerhaften Untergang von Nervengewebe hinterlassen, auch wenn die akute Entzündung selbst bereits abgeklungen ist.
Symptome
Betroffene können je nach betroffener Hirnregion unter einer Lähmung, einer Sprachstörung, Krampfanfällen oder einer nachlassenden geistigen Leistungsfähigkeit leiden.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Vorgeschichte mit einer durchgemachten Entzündung sowie eine Kernspinuntersuchung des Gehirns oder Rückenmarks gestellt, mit der sich bleibende Narben darstellen lassen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer gezielten Rehabilitation der jeweiligen Ausfälle sowie, bei Krampfanfällen, einer antiepileptischen Behandlung.
Verlauf und Prognose
Das Ausmaß der bleibenden Folgen hängt vom Schweregrad der ursprünglichen Entzündung ab. Mit einer gezielten Rehabilitation lässt sich die Funktionsfähigkeit häufig verbessern.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Folgen entzündlicher Krankheiten des Zentralnervensystems: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Folgen entzündlicher Krankheiten des Zentralnervensystems?
Bleibende neurologische Ausfälle nach dem Abklingen einer Entzündung von Gehirn oder Rückenmark.
Welche Beschwerden können zurückbleiben?
Lähmungen, Sprachstörungen, Krampfanfälle oder nachlassende geistige Leistungsfähigkeit.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch die Vorgeschichte und eine Kernspinuntersuchung mit Nachweis bleibender Narben.
Wie werden diese Folgen behandelt?
Durch gezielte Rehabilitation und bei Bedarf antiepileptische Behandlung.
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