Fibröse Dysplasie (monostotisch)
Die monostotische fibröse Dysplasie ist eine gutartige Knochenveränderung, bei der gesundes Knochengewebe an einer einzigen Stelle des Skeletts durch bindegewebsähnliches, weniger belastbares Gewebe ersetzt wird. Im Unterschied zur polyostotischen Form ist nur ein Knochen betroffen.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die Erkrankung entsteht durch eine genetische Veränderung, die nach der Befruchtung in einem Teil der Körperzellen auftritt und daher nur eine begrenzte Skelettregion betrifft. Sie wird nicht an Kinder weitervererbt.
Symptome
Betroffene können durch Schmerzen, eine Verformung oder einen Knochenbruch an der betroffenen Stelle auffallen. Viele monostotische Formen bleiben jedoch über lange Zeit beschwerdefrei und werden zufällig entdeckt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung des betroffenen Knochens gestellt, bei der das charakteristische, milchglasartige Erscheinungsbild des veränderten Gewebes sichtbar wird. Bei Bedarf wird eine Knochenbiopsie zur Bestätigung durchgeführt.
Behandlung
Bei fehlenden Beschwerden ist keine Behandlung notwendig, es werden jedoch regelmäßige Kontrollen empfohlen. Bei Schmerzen oder einer instabilen Knochenstelle kann eine operative Stabilisierung erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Die Prognose ist bei der monostotischen Form meist günstiger als bei der polyostotischen, da nur eine Skelettstelle betroffen ist. Viele Betroffene bleiben zeitlebens beschwerdefrei.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was bedeutet monostotisch?
Dass nur ein einzelner Knochen betroffen ist, im Unterschied zur polyostotischen Form mit mehreren betroffenen Stellen.
Wird die Erkrankung vererbt?
Nein, die zugrunde liegende Veränderung entsteht erst nach der Befruchtung und wird nicht weitervererbt.
Verursacht die Erkrankung immer Beschwerden?
Nein, viele monostotische Formen bleiben beschwerdefrei.
Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?
Durch eine Röntgenuntersuchung mit dem charakteristischen milchglasartigen Erscheinungsbild.
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