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Orthopädie & Bewegungsapparat

Familiäre Chondrokalzinose

Die familiäre Chondrokalzinose ist eine erblich bedingte Form der Ablagerung von Kalziumpyrophosphat-Kristallen im Gelenkknorpel, die deutlich früher im Leben auftritt als die häufigere, nicht erbliche Form. Sie kann zu wiederkehrenden, gichtähnlichen Gelenkentzündungen führen.

Ursachen

Die Erkrankung entsteht durch eine genetische Veränderung, die den Stoffwechsel von Kalziumpyrophosphat im Gelenkknorpel beeinträchtigt und zu dessen Ablagerung führt. Sie wird dominant vererbt, sodass bereits ein betroffener Elternteil die Veranlagung weitergeben kann.

Symptome

Betroffene zeigen wiederkehrende, schmerzhafte Schwellungen einzelner Gelenke, häufig des Kniegelenks, sowie im Verlauf eine zunehmende Gelenkabnutzung durch die anhaltenden Kristallablagerungen.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt, bei der die charakteristischen Kalkablagerungen im Gelenkknorpel sichtbar werden. Eine Gelenkpunktion mit Nachweis der Kristalle sowie eine genetische Untersuchung können die Diagnose bestätigen.

Behandlung

Akute Entzündungsschübe werden mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt. Eine ursächliche Behandlung der Kristallablagerung selbst ist nicht möglich, weshalb die Betreuung auf die Linderung der Schübe und den Erhalt der Gelenkfunktion abzielt.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf ist durch wiederkehrende Schübe sowie eine im Laufe der Jahre fortschreitende Gelenkabnutzung gekennzeichnet. Mit gezielter Behandlung der Schübe lässt sich die Gelenkfunktion über viele Jahre erhalten.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was lagert sich bei dieser Erkrankung im Knorpel ab?

Kalziumpyrophosphat-Kristalle.

Wie unterscheidet sich die familiäre von der häufigeren Form?

Sie tritt deutlich früher im Leben auf und wird vererbt.

Wie wird die Erkrankung vererbt?

Dominant, sodass bereits ein betroffener Elternteil die Veranlagung weitergeben kann.

Wie werden akute Schübe behandelt?

Mit entzündungshemmenden Medikamenten.

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