Erythema elevatum et diutinum
Das Erythema elevatum et diutinum ist eine seltene, chronische Entzündung kleiner Hautgefäße, die sich durch rötlich-violette, erhabene Knoten äußert. Sie tritt überwiegend über den Streckseiten der Gelenke auf und verläuft langwierig.
Ursachen
Es handelt sich um eine Entzündung kleiner Hautgefäße, die durch Ablagerungen von Immunkomplexen ausgelöst wird. Sie kann im Zusammenhang mit Infektionen, entzündlichen Erkrankungen oder Bluterkrankungen auftreten.
Symptome
Betroffene zeigen rötlich-violette bis bräunliche, feste, erhabene Knoten, überwiegend über den Streckseiten der Gelenke von Händen, Ellenbogen und Knien.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Hautbiopsie gestellt, mit der sich die charakteristische Gefäßentzündung nachweisen lässt. Eine Abklärung möglicher zugrunde liegender Erkrankungen ergänzt die Diagnostik.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer medikamentösen Therapie zur Unterdrückung der Entzündungsreaktion sowie der gezielten Behandlung einer zugrunde liegenden Erkrankung.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist chronisch über mehrere Jahre, kann jedoch im Verlauf spontan abklingen. Mit einer gezielten Behandlung lassen sich die Beschwerden häufig gut kontrollieren.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Erythema elevatum et diutinum: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist Erythema elevatum et diutinum?
Eine seltene, chronische Entzündung kleiner Hautgefäße mit rötlich-violetten, erhabenen Knoten.
Wo treten die Knoten bevorzugt auf?
Über den Streckseiten der Gelenke von Händen, Ellenbogen und Knien.
Womit kann die Erkrankung im Zusammenhang stehen?
Mit Infektionen, entzündlichen Erkrankungen oder Bluterkrankungen.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch eine medikamentöse, entzündungshemmende Therapie sowie Behandlung einer zugrunde liegenden Erkrankung.
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