Eierstockkrebs
Eierstockkrebs entsteht im Gewebe der Eierstöcke und wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, da frühe Beschwerden oft unspezifisch sind und leicht mit harmloseren Ursachen verwechselt werden.
Risikofaktoren
Zunehmendes Alter, eine familiäre Veranlagung sowie bestimmte erbliche Genveränderungen erhöhen das Risiko für Eierstockkrebs.
Warum frühe Beschwerden oft übersehen werden
Blähbauch, leichte Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl oder häufigerer Harndrang können frühe Anzeichen sein, werden aber oft zunächst mit harmloseren Magen-Darm-Beschwerden verwechselt.
Warnzeichen, die ärztliche Abklärung erfordern
Anhaltende, neu aufgetretene Bauchbeschwerden über mehrere Wochen, ungewollter Gewichtsverlust oder zunehmender Bauchumfang ohne erkennbaren Grund sollten ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn sie ungewöhnlich anhaltend sind.
Diagnostik
Eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall sowie bestimmte Bluttests (Tumormarker) können erste Hinweise liefern — die endgültige Diagnose wird meist durch eine Gewebeuntersuchung gesichert.
Behandlung
Die Behandlung besteht meist aus einer Operation zur Entfernung des Tumors, häufig ergänzt durch Chemotherapie — die genaue Vorgehensweise richtet sich nach Tumorstadium und -typ.
Quellen & weiterführende Stellen
- Deutsches Krebsforschungszentrum — Eierstockkrebs: Risikofaktoren, Symptome, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Warum wird Eierstockkrebs oft spät erkannt?
Weil frühe Beschwerden unspezifisch sind und leicht mit harmloseren Ursachen verwechselt werden.
Welche Beschwerden sollten ernst genommen werden?
Anhaltende, neu aufgetretene Bauchbeschwerden, ungewollter Gewichtsverlust oder zunehmender Bauchumfang über mehrere Wochen.
Erhöht eine familiäre Veranlagung das Risiko?
Ja, eine familiäre Häufung sowie bestimmte erbliche Genveränderungen erhöhen das Risiko.
Wie wird Eierstockkrebs behandelt?
Meist mit einer Operation, häufig ergänzt durch Chemotherapie.
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