Darmperforation in der Perinatalperiode
Die Darmperforation in der Perinatalperiode ist ein seltener, ernstzunehmender Durchbruch der Darmwand, der rund um die Geburt auftritt. Sie entsteht meist als Komplikation einer bereits bestehenden Darmerkrankung des Neugeborenen und erfordert eine zügige operative Behandlung.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine Darmperforation entsteht meist als Komplikation einer zugrunde liegenden Erkrankung, etwa einer nekrotisierenden Enterokolitis, einer angeborenen Darmfehlbildung oder einer ausgeprägten Durchblutungsstörung des Darms bei sehr früh geborenen Kindern.
Symptome
Betroffene Neugeborene zeigen einen zunehmend aufgetriebenen und druckempfindlichen Bauch, eine Verschlechterung des Allgemeinzustands sowie Zeichen eines beginnenden Kreislaufversagens.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums gestellt, bei der freie Luft außerhalb des Darms als Hinweis auf die Perforation sichtbar wird. Ergänzend werden Entzündungswerte im Blut untersucht.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt zügig operativ, wobei die Durchbruchstelle verschlossen und geschädigtes Darmgewebe entfernt wird. Begleitend erfolgt eine intensivmedizinische Kreislaufunterstützung sowie eine antibiotische Behandlung.
Verlauf und Prognose
Die Darmperforation ist ein ernstzunehmendes Ereignis, dessen Prognose stark von der zugrunde liegenden Erkrankung sowie der Schnelligkeit der Behandlung abhängt. Mit rascher operativer Versorgung lässt sich bei einem Teil der Kinder eine gute Erholung erreichen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht eine Darmperforation beim Neugeborenen meist?
Als Komplikation einer zugrunde liegenden Darmerkrankung, etwa einer nekrotisierenden Enterokolitis.
Welche Anzeichen können auftreten?
Ein zunehmend aufgetriebener und druckempfindlicher Bauch sowie eine Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums mit Nachweis freier Luft.
Wie wird die Perforation behandelt?
Durch eine zügige Operation mit Verschluss der Durchbruchstelle.
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