Atypischer Gesichtsschmerz
Der atypische Gesichtsschmerz ist ein anhaltender, schwer einzuordnender Schmerz im Gesichtsbereich, für den sich keine erkennbare organische Ursache finden lässt. Im Unterschied zu klar umschriebenen Nervenschmerzen wie der Trigeminusneuralgie ist er meist dumpf und schlecht abgrenzbar.
Ursachen
Die genaue Ursache des atypischen Gesichtsschmerzes ist nicht abschließend geklärt. Vermutet wird eine Störung der Schmerzverarbeitung im Gehirn, häufig begünstigt durch psychische Belastungsfaktoren.
Symptome
Betroffene verspüren einen anhaltenden, dumpfen, schlecht lokalisierbaren Schmerz im Gesicht, der im Unterschied zur Trigeminusneuralgie nicht in kurzen, elektrisierenden Attacken auftritt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch den Ausschluss organischer Ursachen, etwa zahnärztlicher oder neurologischer Erkrankungen, sowie das charakteristische Beschwerdebild gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer schmerzmodulierenden medikamentösen Behandlung sowie gegebenenfalls einer begleitenden psychotherapeutischen Unterstützung.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist häufig chronisch mit wechselnder Beschwerdeintensität. Mit einer angepassten Behandlung lassen sich die Beschwerden bei vielen Betroffenen lindern.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Atypischer Gesichtsschmerz: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein atypischer Gesichtsschmerz?
Ein anhaltender, schwer einzuordnender Gesichtsschmerz ohne erkennbare organische Ursache.
Worin unterscheidet er sich von der Trigeminusneuralgie?
Er ist dumpf und schlecht abgrenzbar statt in kurzen, elektrisierenden Attacken.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch den Ausschluss organischer Ursachen und das charakteristische Beschwerdebild.
Wie wird ein atypischer Gesichtsschmerz behandelt?
Durch schmerzmodulierende Medikamente und gegebenenfalls psychotherapeutische Unterstützung.
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